Der Weltraum. Eine Lebensfeindliche Leere. Hier finden die Großen Entdeckungen statt, Planeten, Phänomene und Kriege.
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GAR

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Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Sun Nov 27, 2016 3:00 pm

Nao nahm die angezeigten Informationen gleichgültig war. Er war nicht mit dem Währungssystem der Talkarie vertraut, aber es wahr wohl kaum ein Vermögen.
"Vielen Dank," sprach er dann trocken "und wie funktioniert das mit dem selber designen?"
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IanNS

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Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Wed Nov 30, 2016 12:43 am

„Das Geräte mit den du arbeiten wirst, wird dir gefallen, dazu ist es auch noch eines deines Hauptarbeitswerkzeuge wen ich es richtig verstanden, für deine fortgeschritten Raumschiffsdesign Kurse..“, sagte sie.
Der Abstieg des Fahrstuhls ging weiter, die Landschaften gewannen langsam an Details.
Sie hat etwas leicht Unfrieden mit der Situation, das er so passive ist und anscheint nur bei Technik etwas lebhafter wird.
Es schien ihr das er sich nicht wirklich für die Rasse interessierte die ihn für die nächsten zehn CEO -Jahre ausnimmt und ausbildet, was für seine Rasse nicht wenig Zeit ist.
Sie sah etwas traurig aus den Panoramafenster der Kapsel, bei dem Gedanken das er es vielleicht als eine Art Zwangslager empfand, nur weil er ein Erwachter ist.
Sie wusste zwar das die Society es sicher kontrolliert hat das sie hier all freiwillig waren.
Doch sie hatte von Avennati-Praktiken gehört und Freiwilligkeit war eine dehnbarer Begriff.
Das wäre zumindest eine Erklärung.
Haji war etwas aufgewühlt und ihre Mentalabschrimung war etwas löchrig gerade geworden dadurch.
Die Bodenstation kam langsam näher, was sie nun sahen war eine großartige Sicht auf die tropischen Wälder und Plantagen welche sich um die Anlage herum erschrecken.
Vogelschwärme erfühlten die Luft über den Wäldern.

Sie konnte eine rundes Gebäude sehen welches recht flach war und rund um dem Strang mehre runde Öffnungen mit Iris-blenden hatte, sie konnten sehen wie sich die Blende unter ihnen öffnet.
Die Kapsel hielt an und einen kleine Verbindungsgang wurde heraus gefahren.
„Wir erreichen das Ende der Fahrt, vielen Danke für ihr Vertrauen in uns und einen schönen Tag noch.“,

Die Gruppe stand nun im Ankunftsbereich der Bodenstation.
Der Bereich hatte Bänke und es gab eine lange Glasfront wo man die Wälder und den Universitätsturm sehen konnte.
Eine majestätische Nadel auf glänzenden Stahl, weißen Keramikbeton und Glas, welche an der Basis dicker war als der dünnen Turmspitze.
Julius führt die relative große Gruppe an die Glasfront, vor der er sich hinstellte so das ihn alle sehen konnten.
„Willkommen auf Talkar Prime, wen ihr ein wenig genau hinseht hinter mir, könnt ihr einen hellen Streifen sehen, das ist der Akademietower und das Herz des Campus der Erwachten.
Wir müssen noch einen Moment auf unseren Transporter warten, daher könnte ihr euch etwas umsehen hier oder im Unterbereichen.
Bitte machen sie sich um ihre Sicherheit keine Sorgen, Public Security hat die Lage Unterkontrolle und meine Kompanie wurde auch noch abgestellt als Eskorte.
Es besteht keine Risiko für sie.
Dort findet ihr aller Hand interessantes, auch wie dieser Fahrstuhl gebaut wurde und was dabei alles auch Schief ist gelaufen.
Wen der Transporter da ist werden ihr eine Nachricht auf eure Smartphones bekommen von Plan, aber eine gute halbe Stunde habt ihr sicherlich Zeit um euch umzuschauen.
Dann schaut euch mal um.“, erklärte er in einen ruhigen und gelassen Ton um die Situation zu glätten.
Leider konnte man die recht große Menge an Talkarie draussen sehen welche aufgebracht waren, Anti-Kriegesprotstler.
Sie hatte sogar Plakette welche auf Common-Galatic geschrieben waren dabei, Public Security Hundertschaften mit Schilden und Tonfas hielten sie zurück.
Auf der anderen Seiten waren eine Pro-Kriegesdemo, es war dasselbe Spiel hier, bloss weniger Negative gegen über den Avennatii.

Julius sendet Haji einen telepathische Befehl, das sie zu ihn kommen soll und das sie ihre Kooperation-Partners darum bitte soll sich mit seinen zusammen zu tun.
„Entschuldige mich bitte Nao, Julius möchte etwas mit mir besprechen und kannst du seiner Kooperationspartnerin etwas Gesellschaft leisten das wäre sehr nett von dir.“, sagte Haji höflich und ging zu.
Währenddessen war Julius zu Chia gegangen.
„Chia, würdest du dich bitte um Hajis-Kooperationspartner kümmern für die Zeit bis wir zum Transporter gehen. Natürlich werde ich es wieder gut machen.“, sagte er freundlich zu ihr.
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Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Sun Mar 19, 2017 5:01 am

Als die Welt da unten langsam näher kam, wurde Nao erst so richtig klar, dass er im Begriff war einen Planeten zu betreten, zum ersten Mal in seinem Leben.
Er hatte zwar gewusst, dass er während seiner Ausbildung auf Talkar Prime leben würde, so viel hatte er trotz seines ausgeprägten Desinteresses aufgeschnappt, aber der Moment der Wahrheit, in welchem er das auch realisierte, traf ihn nun mit aller Härte.
Die Oberfläche kam langsam, aber unaufhaltsam näher, sodass Nao mehr und mehr von der Landschaft erkennen konnte.
Zur einen Seite erstreckte sich eine blaue Ebene bis hinter den Horizont und überall sonst breiteten sich unregelmäßige Muster über die Oberfläche aus.
Manche der Muster waren grau, manche braun, oder schwarz, einige hatten weiße Spitzen, aber der überwiegende Teil davon war grün in grün.
Die satten Farben waren sehr eindrucksvoll, mehr als alles andere fühlte Nao sich aber in der unfassbaren Weite verloren, die sich da unter ihm auftat, so sehr sogar, dass ihm davon ein Anfall von Schwindelgefühl ereilte und er das Gleichgewicht verlor.
Einen grauenvollen Augenblick lang sah er sich schon, wie er zu Boden stürzte und sich alle Knochen im Leibe brechen würde, doch dann griffen die automatischen Systeme seines Anzugs ein und kompensierten, sodass aus dem befürchteten Sturz dann doch nur ein etwas tolpatschiger Schritt zur Seite wurde, als wäre er einfach nur unbeholfen von einem Bein auf das andere getreten.
Das Schlimmste war damit noch einmal abgewendet und es war auch gut zu wissen, dass die Automatik ihn auch dann noch im Gleichgewicht halten würde, wenn er sein Gefühl dafür verlieren würde.
Den Blick aus dem Fenster mied er danach aber dennoch tunlichst und so widmete er seine Aufmerksamkeit statt dessen den anderen Fahrgästen in der Kabine.
Die meisten anderen Avennatii schienen angesichts des Nahens, der unbekannten Weiten von Talkar Prime, ähnliche Erfahrungen zu machen, wobei andere wiederum weniger aufgeregt schienen.
Wahrscheinlich stammten die aus Händlerfamilien, oder so war, und waren es gewohnt, dass es sie an allerhand Orte verschlug, wenn die Geschäfte dort gut waren und er Anblick eines Planetenaufenthalt war für sie wohl schon ein alter Hut.
Während die meisten Avennatii schon gut damit zu tun hatten das Gleichgewicht längerfristig aus eigener Kraft zu halten, wie Nao,
konnte man nur allzu gut beobachten, wie Leychiavellueique aufgeregt auf den Zehenspitzen hin und her sprang, während sie sich mit Julius über all die sonderbar klingenden Orte unterhielt, über die sie gelesen hatte und welche sie unbedingt besuchen wollte.
Sie schien dabei besonderes Interesse für irgend so ein kleines Schloss zu hegen, außerdem konnte sie dutzende andere Adressen, welche sie unbedingt einmal sehen wollte, bereits aus dem niederen Orbit ihren ungefähren Landstrichen zuordnen konnte. Die Gegend in der das Schloss selbst stand konnte sie aber leider nicht aus dem Orbit ausweisen, weil dieser Teil des Planeten leider gerade hinter dem Horizont verborgen lag.
Während Leychiavellueique geradezu hin und weg war und Julius ununterbrochen von der Schönheit seiner Heimatwelt vorschwärmte schenkte Nao der Landschaft hingegen wirklich keinerlei weitere Aufmerksamkeit, bis sie tief genug waren, dass er teile des Geländes aus den Augenwinkeln erkennen konnte.
Erst dann wagte er es seine Augen von dem Inneren der Kabine zu lösen und ließ den Blick erneut nach draußen schweifen, selbstverständlich nicht ohne vorher seinen Griff um das Geländer zu festigen.
Und was er dann dort sah war ausgerechnet ein dampfend feuchter Wald, dessen Blätterdach von Dunst verhangen war, damit war die Welt da draußen für ihn eine absolute Todeszone und das nicht nur wegen der viel zu hohen Schwerkraft.
Das ganze Wasser in der Luft würde einen Avennatii zwar nicht vergiften, oder zu zumindest war das nicht das hauptsächliche Problem daran, aber es würde ihn langsam und qualvoll ertränken.
Die Physiologie seiner Art hatte sich unter sehr einzigartigen Bedingungen entwickelt.
Angesichts der toten Leere des Weltraums galt das zwar in gewisser Weise für alles Leben in der Galaxie, für seine Spezies waren auch solche Umweltbedingungen noch gefährlich, welche für die meisten andren humanoiden Rassen zumindest einigermaßen erträglich waren.
Dementsprechend würde Nao in den nächsten Jahren fast permanent auf seinen Encountersuite angewiesen sein.
Praktisch gesehen war das zwar nicht so verschieden von seinem bisherigen Leben, denn als Schiffsbauer brauchte man auch fast immer einen Raumanzug und wenn man ihn mal nicht brauchte hatte man zur Sicherheit trotzdem einen an, aber da war der Anzug auch mehr dazu um lebensfähige Umweltbedingungen dahin mitzunehmen, wo es keine Umwelt gab.
Der Encountersuite fühlte sich hingegen mehr so an, als würde er ihn brauchen um eine feindliche Umwelt draußen zu halten und der Umstand, dass es helllichter Tag war trug nicht dazu bei Talkar Prime in einem freundlichen Licht erscheinen zu lassen.
So etwas wie einen natürlichen Tag kannte Nao außerdem bisher nur aus alten Geschichten von der Heimatwelt und das waren hauptsächlich Schauergeschichten welche fürchterliche Dinge Dinge über die Schrecken erzählten, die mit dem gleißenden Licht der Sonne über die Ahnen gekommen waren.
Nao erschauderte, als ihn die Erinnerungen an die halb vergessene Gruselgeschichten überkam, aber so sehr er auch versuchte sich den ganzen Unfug aus dem Kopf zu schlagen, so ließen ihn die Eindrücke von den Mythen und Märchen voller schrecklicher Monster dann doch nicht so leicht los.
Wenigstens konnte er dann auch etwas gutes an Talkar Prime finden, denn er wusste, dass die Talkarie eine zivilisierte Rasse waren und dieser Gedanke beruhigte ihn ein wenig, zu zumindest waren sie schon mal zivilisierter als die Promenadenmischungen, wobei das dann wohl eher ein schlechtes Beispiel war.
Wenn die nicht mit strenger Hand geführt wurden waren die schließlich auch kaum besser als ein grölender Mob stinkender Affen, aber nein, so betrachtet wollte Nao die Talkarie gar nicht mit den Promenadenmischungen vergleichen, denn sie waren bestimmt besser als das.
Aber kaum als er diesen Gedanken gefasst hatte, und sie sich allmählich der Bodenstation näherten konnte man auf den letzten paar hundert Metern man sehen, dass sich eine in mehrere Lager geteilte Menge vor dem Gebäude versammelt hatte.
Rundherum gab es noch eine ganze Stadt voller neuer und interessant aussehender Dinge zu sehen, aber Nao's Aufmerksamkeit war von der versammelten Menge gebannt, so dass er nicht anders konnte, als diese mit steigender Beunruhigung zu beobachten.
Auch Leychiavellueique wurde darauf aufmerksam und schien sich von dem Anblick befremdet zu fühlen, ansonsten zeigte sie aber keinerlei äußerliche Anzeichen auf Beunruhigung.
Wenn sie wusste was da vor sich ging und ihr das keine Sorgen bereitete, und Leychiavellueique wusste alles über die Talkarie, dann war es sicherlich harmlos.
Entweder das, oder sie war einfach nur dämlich, dass war bei einem reichen Märchen, das nichts können musste, um Geld für die Familie zu verdienen, bestimmt auch eine Möglichkeit.
So oder so, er hatte keine andere Wahl, als abzuwarten was auf ihn zukam und auf das Beste zu hoffen.
So gesehen unterschied sich seine Gegenwärtige Situation nicht sonderlich von dem ersten Testflug mit einem neuen Hyperantrieb, nur dass sein Leben da wenigsten von seiner Arbeit und von Leuten Abhing die er kannte und denen er vertraute.
Als die Transportkapsel die Bodenstation schließlich erreicht hatte und die Gruppe in das Foyer der Bodenstation gebracht wurde, verließ Nao's Kooperationspartnerin ihn schließlich und stellte in knapp bei Leychiavellueique ab.
Wenigstens bot ihm das eine diskrete Möglichkeit um nachzufragen, was der Trubel draußen zu bedeuten hatte, aber gerade als er seine Frage stellen wollte fühlte er sich dann doch ein wenig irritiert.
Leychiavellueique trat rhythmisch von einem Bein auf das andere, fast schon als würde sie Tanzschritte proben.
Einige der anderen Avennatii sahen sich ebenfalls nach Leychiavellueique sonderbaren Betragen, aber besonders die Erwachten unter ihnen waren hauptsächlich dabei sich mit ihren Kooperationspartnern über die verschiedensten Themen zu unterhalten.
Sie hatten vor all den neuen Eindrücken die Talkarie Menge vor dem Gebäude wohl noch nicht einmal bemerkt.
Einer ihrer Aufseher war da schon wesentlich wachsamer und gesellte sich mit fast schon zu mühelosen Schritten zu den zuständigen Talkarie.
Nao beobachtete dies aus dem Augenwinkel, derweil er versuchte aus Leychiavellueique's Tänzeln irgendeinen Sinn zu machen.
Beide bewegten sich mit einer natürlichen Leichtigkeit, fast schon so als hätte die grässliche Schwerkraft bei den beiden ein Einsehen und würde sich ihnen ersparen.
Da ging ihm auf, dass der Aufseher, dessen Namen Nao leider entfallen war, wohl aus dem gehobenen Adelsstand stammten
musste, dass er sich einen so teuren Encountersuite leisten konnte.
Nao machte sich daher eine mentale Notiz, dass er sich besser mit ihm gut stellen, oder es sich zu zumindest nicht mit ihm verscherzen sollte.

"Chia... was machst du da gerade?" fragte er dann neugierig, mittlerweile mehr daran interessiert, denn an seinem eigentlichen Anliegen

Leychiavellueique wand sich in einer halben Pirouette zu ihm um und sah ihn ihrerseits fragend an.

"Wie bitte?"

"Tanzt du da etwa?"

"Tanzen, das? Nein, nein. Ich erprobe nur meine Balance, sieht man doch.
Weißt du, Talkar Prime ist zwar wunderschön, aber die Schwerkraft macht mir ziemlich zu schaffen. Ich fürchte ich werde mich nie so ganz daran gewöhnen."

"Wirklich? Nun, dann gut, dass es zumindest einem Auffällt."

"Was bitte sehr soll das denn jetzt heißen?!" erwiderte sie darauf eingeschnappt und verschränkte die Arme vor der Brust.
Dabei sah sie ihn ans, als wolle sie die verlangte Antwort aus ihm heraus starren.

Nao amüsierter dieser Anblick , aber auch nur so lange bis er sich darauf besann, dass sie dazu in gewisser Weise tatsächlich in der Lage war.
Dann räusperte er sich vernehmlich und hob Mahnend den Zeigefinder, aber noch ehe er auch nur irgendwas sagen konnte, zuckte sie erst wie ertappt zusammen und wand sich dann geknickt ab.
Dabei murmelte sie "Ja, hast ja recht."

Nao hielt für einen Moment verstört inne und überlegte was genau sie wohl gemeint haben könnte, danach ließ er die Sache aber auf sich beruhen und verfiel seinerseits ins Schweigen.
Was draußen auf dem Platz los war wusste er immer noch nicht, aber nun traute er sich auch nicht mehr danach zu fragen.
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IanNS

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Fri Jan 23, 2015 2:04 am

Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Mon Mar 20, 2017 11:32 pm

Haji und Julius wechselt nun ins talkarische, um sicher zu gehen das keiner der zivilen Avennatii verstehen würde.
„Die Lage ist schlimmer als wir es erwartet haben.“, sagte Haji und nahm ihr Smartphone heraus.
„Plan, visualisiere mir die Stresslevel und Gewaltpotenzial in der Menge.“, sagte sie und hielt es über die Menge.
Es gab viel Stress und das Gewaltpotenzial war höher als im Durchschnitt, Haji sah besorgt zu Julius und reichte ihn das Smartphone.
Er schwenkte es über die Menge und sah ebenfalls die Plan-Visualisierung.
„Das Gewaltpotenzial ist wirklich erschreckend.“, sagte er und gab Haji ihr Smartphone wieder.
Haji sah zu Menge, es gab eine Menge Kriegsgegner.
Die Familien von gezogen Erwachten und Soldaten mit hohen Potenzial, sie konnte die Wut verstehen.
Jene die Glaubten das es nicht notwendig sein, jetzt schon zu den Waffen zu greifen und warten wollten ob sich die Situation von selbst klärte, sie konnte sie nicht verstehen wie sie zu so eine absurden Idee kamen.
Als letztes waren noch die Familien der Toten da, auch wen die Kämpfe mit den Menschen gering waren so musste die Society, andere lokale Spezies im Schach halten.
Ihre Familie war auch besorgt das sie, ihre Tochter beerdigen müssen wen es passiert.
Haji war wie Julius gezogen wurden, die Society hatte es nett verpackt, es gab viele Bonus und Sonderrechte.
Seine und Hajis Familien kannten sich seit langer Zeit und die Beiden hatten als Kinder viel zusammen gespielt und sie waren auf der selber Bildungseinrichtung.
Als sie im Alter von zehn Jahren als Vanguard AT ausgewählt wurden, war Julius-Familie aufgelöster als ihre.
Haji erinnerte sich an die Tage wo, immer wen sie ihn zum Vanguard AT Vorbereitungs-Programm abgeholt hatte, sie immer sehr traurig ihren Sohn und ihr nach geschaut hatte.
Es wurde nicht besser über die Jahre und als sie sich zusammen auf dem Weg gemacht hatten zur Academeycity, hatte sie Haji kurz zuseiten genommen.
Julius war eine guter Soldat aber nur eine durchschnittlicher VAT, aber sein Fähigkeiten als Taktiker und Organisator war sorgen dafür das er eher im Kommandostand war als auf dem Feld.
Haji war hingegen eine Naturtalent als Soldat wie es sich herausstellte, auf dem Feld und nicht im Schulungsraum.
Seine Mutter wusste das und an jene Tag, bat sie Haji unter Tränen das auf Julius aufpasste.
Sie hatte ihr versichert das aufpasste, so wie sie es immer tat, dann verliesen sie das Haus.
Es war eine schrecklicher Tag für sie und viel mit Julius hatte sie auch nicht mehr gesprochen.
Als sich der leitender Aufseher Prätorian sich dem beiden nährten Nickten sie ihn leicht aber respektvoll zu, sie mussten die Fassade waren.
„Sir, Aufseher Prätorian, ich freue mich sie persönlich zu sehen. Der Transporter ist unterwegs, er wir in 20 Minuten eintreffen. Das Stresslevel ist im erwartet Bereichen, jedoch ist Gewaltpotenzial höher als erwartet, Sir.“, sagte Julius in Talkar.
Prätorian, hat einen höheren Rang als sie und sie waren dazu noch Offiziere in Ausbildung.
„Sir, Fünfzig Vanguards unsere Kompanie warten in Paradeuniform und Formation am Hauptausgang des Gebäudes, sie werden eine Kordon um uns Bilden, sobald der Transporter gelandet ist werden wir uns auf den Weg machen, Sir.“. sagte Haji und griff sich flink an den untere Rücken, wo ein kleiner Holster war.
Sie zog eine hoch kompakte und faltbare Pistole heraus, die ehe aussah wie eine Stab in der Form.
„Sir, 5mm Elektro-Stun-Geschosse, für den Notfall, ein Geschenk von GIS, Sir.“, sagte während der Bewegung und gab sie ihn.
„Sir, haben sie noch fragen, Sir.“, sagte Julius zu ihn.
Obwohl talkarisch sanft und melodisch Klang, so klang im militärischen Modus hart und knapp.
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Sun Jan 25, 2015 12:38 pm

Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Tue Mar 21, 2017 12:52 am

Prätorian hatte die Worte der beiden Talkarie schweigend mitverfolgt, was auch er dazu meinen mochte war äußerlich nicht zu erkennen, da seine Züge gänzlich hinter der dunklen Tönung seines Encountersuites verborgen waren.
Als Haji ihm die Waffe hin hielt zögerte er entweder sie zu ergreifen, oder nahm sich einen Augenblick Zeit um sie zu begutachten.
Als er sie schließlich doch ergriff tat er dies in einer fließenden Bewegung und prüfte sogleich die mechanischen Bedienelemente, offensichtlich mit außnahme des Abzugs und setzte sie dann in die Einstellung zurück, in welcher er sie erhalten hatte.
"Gesichert und standartmäßig halbautomatisch, nehme ich an? In allem weiteren habe ich vollstes Vertrauen, in ihre Fähigkeiten, auch wenn ich eingestehen muss, dass mir die lokalen Gepflogenheiten in Sachen zivieler Sicherheit eher unvertraut erscheinen."
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Fri Jan 23, 2015 2:04 am

Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Thu Mar 23, 2017 11:06 pm

„Sir, das ist Korrekt aber sie hat auch noch einen vollautomatischen Modus. Ich werde mich nun eben um Chia und Noa kümmern, entschuldigen sie mich bitte, Sir.“, sagte Haji zu Prätorianund ging im flotten Schritt zu den beiden.
Julius sah ihr etwas hinterher und sah dann wieder Prätorian an.
„Sir, ich frage mich wieso Haji Nao bekommen hat, ich kann verstehen wieso ich Chia bekommen haben, sie ist nett, neugierig und leicht nervig aber damit kann ich sehr gut leben, bloss Nao und Haji wirken so chemielos nebeneinander, Haji ist einfach glücklich das sie etwas mit den Avennatii zu tun hat.
Nao hingegen wirkt sehr distanziert und uninteressiert was ich fast beunruhigend finde Anbetracht dessen was gerade alles passiert.
Haben sie darauf vielleicht eine Antwort, Sir?“, fragte er Prätorian.

Haji sah wie Nao und Chia mehr oder minder motiviert nebeneinander hergingen.
Sie dichtet ihre Gedanken in der Hoffnung das Chia sie nicht hörte in ihren Gedanken und schrieb ihnen beide ein kleine aber nicht zu ignorierenden Suggestion in den Kopf nach links zu schauen.
Als die beiden das taten huschte sie an ihnen rechts vorbei und stand nun vor ihnen.
„Hey ihr beiden.“, sagte Haji fröhlich zu ihnen.
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Sun Jan 25, 2015 12:38 pm

Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Fri Mar 24, 2017 1:49 am

Prätorian klappte die Pistole zusammen und verstaute sie erst schweigend in der Vestentasche.
Wohin sein Blick dannach ging konnte man nicht sagen, aber er wandte sich leicht in Richtung der besagten Schüler und er ging auch mit seinen nächsten Worten auf die von Julius gestellte Frage ein.

"Das Leben misst unseren Wünschen und Hoffnungen keinerlei inherenten Wert bei, alles was zählt ist statt dessen was wir haben und was wir daraus machen.
Dies ist eine Lektion mit welcher sich Nao erstmals tiefergehend konfrontiert sieht und wie es scheint hat er es bisher versäumt daraus zu lernen. hierbei ist er allerdings nicht der Einzige."
Ob er damit die erwachten Avennatii, oder jemand anderes meinte ließ er offen, der Körpersprache nach schien er aber den Blick über die versammelten Schüler wandern zu lassen.

In einem anderen Winkel des raumes war derweil Haji's vorhaben Nao und Chia mit einer Sugestion abzulenken erfolgreich verlaufen, wobei sicher ersterer, aufgrund seines Unbeholfenen Umgangs mit seinem Anzug, nur mit Verzögerung Anstalten machen konnte der täuschenden Eingebung zu volgen.
Chia hatte sich natürlich hin und her gewandt, ehe er auch nur die halbe Strecke geschafft hatte und sie fuhr sogleich damit fort Haji zu begrüßen.

"Hallo, ich bin Chia. Das ist natürlich nicht mein voller Name, weil dergleichen ja geradezu bedrückend eintönig wäre, also ist das klarer Weise so etwas wie mein Spitzname, welche wir ja eigentlich nicht in der Öffentlichkeit verwenden, weil man sich ja nur unter engen Freunden und Vertrauten mit Spitznamen anspricht und es auch eine bodenlose Frechheit wäre jemanden einfach so mit seinem Spitznamen anzusprechen.
Aber das ist natürlich nicht das was ich sagen wollte, nein mit nichten, wenn du mich so ansprichst, ist dass natürlich absolut in Ordnung, schließlich sind wir hier ja auf Talkar Prime und hier sind die Sitten nunmal anders als zuhause, aber damit will ich natürlich nicht sagen, dass es für mich nur in Ordnung geht, wenn du mich mit Chia ansprichst, weil wir hier auf Talkar Prime sind und es mir eigentlich lieber wäre, wenn man mich nach unseren Sitten anspräche und ich mich nur aus Höflichkeit den hiesigen Sitten untewerfen würde.
Nein, was ich sagen will, ist dass ihr Talkarie eine so wundervolle Gesellschaft habt und dass es mich fasziniert hat davon zulesen wie vertrauenvoll und freundschaftlich ihr miteinander umgeht und wie dankbar ich bin über die nächsten Jahre ein teil davon sein zu dürfen und wie sehr ich mich schon darauf freue gemeinsam mit dir und Julius und all den anderen hier zu lernen was es heißt......"

"Entschuldigung, dass ich unterbreche, aber was ist da draußen eigentlich los?" fiel ihr schließlich Nao in's Wort und deute auf die Menge vor dem Fenster.

Chia ließ sich nicht lange verunsichern sondern folgte einfach dem neuen eingeworfenen Thema, oder zu mindest so lange bis sie sich umgewandt und das Geschen eindringlich mit eigenen augen beobachtet hatte.

"Ach das ist nur eine Demonstration, für die Talkarie ist es selbstverständlich ihren politischen Gesinnungen Ausdruck zu verleihen und dort nach Reformen zu fordern, wo sie Verbesserungsbedarf in der Verwaltung, oder in der Gesellschaft sehen. Es ist außerdem ein unglaublich einfaches Mittel um die Problempunkte innerhalb einer Gesellschaft zu finden, weil hier milliarden an ziviel pflichtbewussten Bürgern bereit um nicht optimale Regelungen zu finden, womit es der Society viel leichter fällt notwendige Reformen zu erkennen und umzusetzen.
Wie du siehst ist das was hier vorgeht also ganz nor...." und hielt Chia verwirrt inne, als sie die zum Teil sehr aufgebrachten Gesichter der Demonstranten sah und innerlich geradezu spürte, dass etwas nicht stimmte.

"..mal." setzte sie dann abwesend fort.

Seit dem sie vorher Haji gegenüber das Wort ergriff, hatte sie nicht einmal eine Pause gemacht um Luft zu holen und schien auch jetzt noch nicht um Atem zu ringen.
Nao auf hingegen war nur verwirrter als zuvor und wundete sich zu dem noch wie dieses kleine Mädchen nur so viel puste hernahm.
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Fri Jan 23, 2015 2:04 am

Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Fri Mar 24, 2017 2:31 am

Haji verbeugte sich vor ihr.
„Entschuldige bitte, ich hätte es besser wissen müssen Mylady, verzeihen sie mir bitte diesen groben Fehltritt, Mylady.
Ich bin Leutnant Sophia Haji von Sallais Talemar, eine Untergeben von Hauptmann Annemarie Julius von Hevajha Sebastius Kommandieren Offizier der zweiten Kompanie des zweiten Vanguard Ascension Tactics Regiments der Society Armed Forces.“. sagte sie während der Verbeugung.
„Förmlichkeit ist nur unnötige Steifheit in der Kommunikation, es führ zu nichts ausser das einem die Puste auf halben Weg ausgeht oder? Bitte nenne mich einfach Haji.“, sagte sie immer noch lächelnde über ihre fast schon absurde Erklärungsschwall.
„Nao macht die keine Sorgen die Public Security Forces sind hier und fünfzig meiner Vanguards werden auch noch eine Kordon um uns Bilden. Ich weiss das es gerade alles sehr viel für dich ist, es braucht dafür keine Lesen oder so etwas.“, sagte sie und schaut recht steil nach oben in Naos getöntes Visier.
„Du weisst es vielleicht nicht, aber ich bin der beste Soldat des Regiments. Mach dir keine Sorgen wen ich dabei bin.“, sagte sie ruhig und mit eine wundervoll freundlich Gesicht zu ihr.
„Es wäre nett wen du es erst mal bestätigtest, Julius hat es sicher ein paarmal dir gegenüber Erwähnt in Briefen.“, hörte Chia Hajis gedankliche Stimme in ihrem Kopf.

Julius sah Prätorian an und sah dann zu der Gruppe aus Talkarie und Avennatii.
„Hoffnungen und Wünsche eh, das ist das Privileg jener welche ihre Weg selbstbestimmten können oder nicht? Wir...“, sagte er und hielt innen.
Er drehte sich zu Prätorian.
„Unser inhärenten Wert hat uns jenes Privileg vor enthalten...welche Ironie oder? Wir die mehr macht haben als einfache Lebewesen…..“, sagte er etwas bitter und schwieg dann kurz.
„Keine Sorge, ich werde davon nicht zu Chia durchkommen lassen.
Es wäre die größere Grausamkeit als jene welche mir bereit wurde.“, sagte er und wartet einen Moment darauf das er vielleicht noch etwas Beitragen möchte.
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Sun Jan 25, 2015 12:38 pm

Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Sat Mar 25, 2017 12:55 am

Haji's Versuch eine formell gehaltene Vorstellung darzubieten war zwar mehr bemüht denn elegant, aber in jedem Fall hatte sie damit Chias volle Aufmerksamkeit von der Demonstration draußen abgelenkt.
Als sich die Darbietung der Talkarie ereignete, verging Chia sichtlich vor Unbehagen. Dementsprechend war sie sichtlich erleichtert, als sich das ganze als Herumalberei herausstellte.
So wirklich zurück in ihre zuvor gezeigte Euphorie fand sie aber erst, als der telepathischen Nachricht gewahr wurde, welche Chia ihr geschickt hatte.
Erst zuckte sie überrascht mit den Ohren, als sie aber begriff was vorgefallen war und wozu sie eingeladen wurde, begann sie Haji ihrerseits mit einem breiten grinsen anzustarren.

"Darf ich?" rief sie vergnügt, begann ihren Versuch in den Geist der Talkarie hineinzusehen, ohne eine Antwort abzuwarten.

Nao hingegen kam zu nichts anderem als die beiden mit keineswegs geminderter Verunsicherung zu beobachten.

Auf der anderen Seite des Raumes wandt sich derweil Prätorian direkt Julius zu.

"Wenn es uns wirklich danach verlagt, so denke ich, werden wir früher oder später einen geeigneten Zeitpunkt finden um derartige Gespräche zu halten. Hier und jetzt sollten wir uns jedoch nicht weiter als nötig mit diesem Thema beschäftigen, oder wir riskieren, dass mehr davon zu unseren Gefährten durchdringen mag als uns lieb ist.
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Fri Jan 23, 2015 2:04 am

Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Sat Mar 25, 2017 1:23 am

Julius nickte und ging zu der kleine Gruppe aus Chia, Nao und Haji, dazu spürte er aus der Richtung exotische Energie der Erwachten.
Er seufze mental und ging zu ihnen.

Haji spürte wie Chia exotischen Energie anzapfte um ihn ihren Gedanken zu sehen, es war eine sehr unraffinierten Lesetechnik, aber Julius wird es ihr schon richtig zeigen deshalb sind sie ja hier.
Ihre Gedanken formten eine paar Eindrücke und das sie wusste was Chia gerade tat, dazu kam das sie jetzt feststelle das sie sich hätte genauer ausdrücken sollen.
Sie lies Chia zu ende Lesen, sie stellte als kleine Bonus sogar noch die Szene aus den Fahrstuhl dazu, das kleine telepathische Gespräch, als kleine Motivation für die Zukunft.
„Chia du hast mich leider Missverstanden. Strengen dich nicht zu sehr an, dein Körper und Geist sind noch nicht daran gewöhnt.“, sagt Haji und sah sie prüfend an, dann hörte eine sehr gewohnten strammen Schritt hinter ihr.
„Haji, was machst du nur wieder.“, sagte leicht belustigt er und blickte sie an.
„Es gab ein kleines Missverständnis aber keinen diplomatischen Zwischenfalle.“, erklärte sie sich kurz und sah ihn.
Julius sah die Drei an.
„Wir haben noch ein paar Minuten bevor wir zum Landeplatz gehen. Haji entferne bitte den Stress von Chia den braucht sie nicht zusätzlich noch zu dem ganzen hier.
Chia bitten nimm es Haji nicht übel, ihr handeln hatte keine negative Intention, das garantiere ich.“, sagte er zu Chia und warf Haji einen nicht einzuordnen Blick zu.
"Chia bitte gib mir deine Hand, so kann ich mit Ballen dir die exotische Energie abnehmen. Es wird sich sehr ungewohnt anfühlen aber danach wirst du dich besser fühlen als jetzt. Falls du so etwas wie Kopfschmerzen oder andere neuronale Problem hast, lass es mich bitte wissen.", erklärte Haji zu Chia mit eine milden aber prüfenden Blick aus ihren golden Augen auf Chias Gesicht.
Der letzte Satz war mehr eine standard Phrase und galt nur zu Absicherung.
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