Der Weltraum. Eine Lebensfeindliche Leere. Hier finden die Großen Entdeckungen statt, Planeten, Phänomene und Kriege.
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Sun Jan 25, 2015 12:38 pm

Die Pfade des Erwachens

by GAR » Tue Nov 08, 2016 10:35 pm

An einem kühlen Sommermorgen, in der M'Rhäischen Botschaft auf Ultarium, hielt sich Herzog Pvohouyqauques im Salon seiner Gemächer auf und widmete sich seiner üblichen Morgenlektüre.
Selbstverständlich war es kein Spionageberricht, sondern nur eine Liste mit gesammelten Notizen von Bedienst, die beauftragt waren Erkundigungen anzustellen.
Ab und an ließ Pvohouyqauqes den Bericht, pardon, die Notiezen, für einen Moment sinken um mit einem müden seufzen aus den Fenster gen Himmel zu starren.
Die Fenster der Botschaft waren mit Filtern versehen worden, um das Sonnenlicht zu dimmen, angeblich passten sich diese dynamisch an , damit die Avennatii die Schönheit Nekotans sehen konnten, so wie sie sich den Nekoianern darbot.
Was Pvohouyqauqes da am Himmel sah waren nichts al ein paar Wolken und ein gradueller Übergang von Blautönen, bis hin zur gelblich leuchtenden Sonne. Ein langweiliger Hintergrund wie dieser war zwar durchaus geeignet um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die imposanten Bauten der Hauptstadt, wie etwa den Kaiserlichen Palastes zu leiten, aber man sah der Architektur trotz allem leider auch an, dass ihre Erbauer im Geiste dem eingrenzenden Einfluss des täglichen Horizonts erlegen waren.
Das sollte natürlich nicht heißen, dass er die Nekoianer als unzivilisiert oder gar dumm ansah, nein so er es sah, waren sie ein ganz reizendes Völkchen. Wenn auch simpler gestrickt als seines gleichen.
Nekotan hatte eine wirklich wundervolle Kultur hervorgebracht, aber das Schicksal hatte es nun mal so gewollt, dass die Nekoianer tagaktiv sein sollen, genau wie die vielen seelenlosen Barbarenvölker die auf ebenso wertlosen Hinterwelten hausten.
Nein, man konnte den Nekoianern ihre Natur wirklich nicht zum Vorwurf machen, schließlich war ihr Volk nicht mit dem Glück gesegnet zu erwachsen und jeden Augenblick ihrer Wachphasen mit der endlosen Vielfalt und Schönheit der Sterne hinterlegt zu sehen, so dass diese bis hin zur letzten Faser ihres Wesens prägten.
Ja, es war wirklich eine Schande, dass sich eine so wunderbare Rasse wie die Nekoianer ausgerechnet damit geschlagen war tagaktiv zu sein.
Da sie es aber nun mal waren spielte sich das Leben auf Nekotan nun mal um die Zeit des Tages herum ab und wenn Herzog Pvohouyqauques über die laufenden Geschehnisse im Bilde und über aktuelle Ereignisse in Kenntnis gesetzt bleiben wollte, blieb ihm also gar keine andere Wahl, als seine Arbeit über die Tage hinweg zu verrichten und von Zeit zu Zeit frustriert den abstumpfend eintönigen Horizont anzustarren.
Wenigstens half ihm die Einöde dabei, seinen Geist von ablenkenden Eindrücken zu befreien und sich auf das beinahe ordnungslose Gewirr an Namen, Orten und Anmerkungen in seinem Spionage..-, nein, Erkundigungsbericht, zu konzentrieren.
Mit einem Mal entdeckte der Herzog eine Passage in den Notizen, die seine Aufmerksamkeit in Bann zog.
Ohne Kontext war es nur ein Schnipsel einer achtlosen Äußerung und Pvohouyqauqes konnte sich im ersten Moment auch nicht entsinnen für welchen seiner Pläne dieses Detail von Bedeutung sein würde, aber sein Instinkt sagte ihm, das hier eine Verbindung zu einem bedeutungsvollen Anliegen bestand.
Pvohouyqauqes gab noch einige letzte Befehle in sein Padd ein, um die aktuelle Notiz in seine Datenbank übertragen zu lassen und die Einstellung der Lichtfilter im Salon auf eine für ihn native Umgebungsbeleuchtung dimmen zu lassen, ehe er es niederlegte und sich aus seinem Sessel erhob um den Holoprojektor mit einem Fingerschnippen zum Leben erwachen zu lassen.
Es bedurfte nur einiger weniger Handgesten um die Dateien aufzurufen denen er einen Zusammenhang mit seiner neuesten Information bei maß.
Da er damit aber auch gleich alle als zusammenhängend markierten Dateien aufrufen ließ fand er sich in einem Meer aus Lichtpunkten wieder welche gesammelte Informationen über Personen, deren Lebenssituationen, Orte welche sie Besucht hatten, Ereignisse an denen sie beteiligt waren.
Alles in allem sah es fast schon so aus, als stünde er in einer Sternenkarte.
Pvohouyqauques nahm sich einen Moment, um durch die Dateien zu durchforsten und einige Einträge zu auszubessern.
Für gewöhnlich machte er sich nicht die Mühe, seine Datenbank wegen Kleinigkeiten zu aktualisieren und traute sonst niemanden genug um ihm Einsicht in diese vertraulichste seiner Unterlagen zu gewähren.
Dabei wischte er irrelevante Dateien auch gleich zur Seite, womit sie aus der Holografischen Darstellung entfernt wurden.
Die Wolke an Lichtpunkten schrumpfte damit bald um ein beträchtliches zusammen, bis Pvohouyqauques schließlich bei einer kleine Gruppe an Dateien ankam, welche wie ein verwaistes Sternendbild im Raum stand.
Daraus ergab sich, dass ein Nekoianer namens Takao mit seiner eifersüchtigen Frau Izanami im Streit lag.
Takao war keinesfalls eine bedeutende Person, aber er arbeitet in einem Caffee, welches häufig von Fremdweltlern frequentiert wurde.
Damit war er zwar nicht wichtig , aber wichtig genug um ab und an Erkundigungen über sein Wertes Befinden und das Werte Befinden seiner Gattin einholen zu lassen und seinen Geschichten zuzuhören
Takao wurde von seiner Frau mit Vorwürfen Antagonisiert, dass er einer bestimmten Talkarie schöne Augen machen würde, die häufiger im Caffe zu Gast war.
Selbige Talkarie war darin involviert Nekoianer auf Erwachtenfähigkeiten zu testen, und hatte mehr oder minder direkten Zugang zu den Verantwortlichen des Medizinischen Empathischen Korps der Talkarie auf Nekotan.
Pvohouyqauqes hatte seit Wochen vergeblich versucht zuverlässige Informationen über ihren Tagesablauf zu erlangen, da er aber keine brauchbaren Quellen über Ausmaß der Erwachten Fähigkeiten der Talkarie finden konnte wollte er keine direkte Investigation, Pardon, delegierte Erkundigung, riskieren.
Die Talkarie und ihre übernatürlichen Fähigkeiten interessierten Pvohuyqauques schon seit ihrer Ankunft auf Nekotan und der Gedanke daran über Spione, Pardon, Bedienstete zu verfügen welche eine gesteigerte Empfänglichkeit besaßen, begeisterte ihn schon seit geraumer Zeit.
Bisher entzog sich ihm immer die Gelegenheit mit den Talkarie ins Gespräch zu kommen, ohne dabei einen ungünstigen Anschein zu erwecken, nun aber bot sich ihm eine Chance ein Treffen zu Arrangieren, wie sie sonst nur ein Bühnenautor hätte einfallen können.
Und er wusste sogar den Perfekten Schauspieler, um dem Stück ein tragischen Touch zu verleihen, der es zu einem guten Ende hin leiten sollte.
Pvohouyqauques lies den Holoprojekter wieder in seinen Ruhezustand zurückkehren, anschließend ließ er sich wieder in seinen Sessel nieder und setzte die Einstellung der Lichtfilter zurück.
Dann setzte er eine Nachricht mittels seines Datapadds ab, mit welcher er einen bestimmten Verwaltungsassistenten zu sich bestellte.
Wenig später klopfte es an der Tür.
„Trete ein, Wiquesh,“ rief Pvohouyqauques ihn zu sich.
Wiquesh trat zögerlich ein, offensichtlich war er sich nicht im klaren, warum der Herzog ihn zu sich gerufen hatte, er schien aber schlimmes zu befürchten.

„Wiquesh, du bist wenn ich mich nicht irre seit bald drei Monaten hier und hast bisher nur hinterm Schreibtisch gearbeitet, nicht war?“

„Ja, euer Gnaden. Nach besten gewissen.“

Phohouyqauques ging der verängstigte Ton seines Untergebenen ein wenig auf die Nerven, aber Wiquesh war ein sehr gewissenhafter und darum sehr geschätzter Arbeiter, weswegen der Herzog besonders wichtige Verwaltungsaufgaben meistens direkt von ihm erledigen, oder zumindest nachprüfen lies. Außerdem wusste er, dass es nicht dabei geholfen hätte, Wiquesh‘s Selbstvertrauen zu stärken, wenn er seinen Unmut über dessen ängstliche Natur direkt an ihm ausgelassen hätte.
„Wiquesh, ich habe eine Aufgabe, die ich nur dir anvertrauen möchte,“ kam Pvohouyqauques direkt zum Thema, „möglicher Weise sind wir einem unserer lokalen Handelspartner einen signifikanten Anteil seines Entgelts schuldig geblieben. Es war wohl ein hektischer und irgendjemand hat einen Fehler gemacht, so oder so, wir werden dem guten Mann eine Entschädigung für die in Frage stehende Summe entrichten. Wir haben ja schließlich einen Ruf zu verlieren.“

Wiquesh dachte einen Moment darüber nach und entspannte sich dann sichtlich.
„Und damit es keine unangenehmen Gerüchte gibt schicken Euer Gnaden mich, die Summe diskret zu überbringen, nehme ich an?“

Phohouyqauques war zufrieden. Ja, Wiquesh war eigentlich ein ziemlich schlauer Bursche, nur war er einfach viel zu gutgläubig.
„So ist es,“ antwortete der Herzog dann und schrieb Wiquesh eine direkt adressierte Nachricht an dessen Datapadd, welches Details über die Summe, den Empfänger und den Ort an welchem er diesen treffen sollte enthielt.
„Die Einzelheiten solltest du nun in deinen Unterlagen finden, aber eine Sache gibt es da noch, die ich klarstellen möchte.
Der Ort an den ich dich schicke wird von deiner Kontaktperson häufiger als Treffpunkt genutzt um sich mit Vertretern unserer eigenen Händler zu treffen, meistens um die Mittagszeit herum.
Ich weiß aber nicht wann dein Kontakt dort das nächste Mal persönlich auftritt, also muss ich dich wohl ersuchen so lange die Mittage dort zu verbringen, wie es nötig sein wird.“

„Selbstverständlich, Euer Gnaden.“

„Ach und eine Sache noch. Mir kam zu Ohren, dass manche Angehörigen unserer Flottille den Talkarie auf unangenehme Art aufgefallen sind gerade in Bezug auf Konversationen die wohl als Unterstellungen aufgefasst wurden. Falls du unterwegs irgendwelchen Talkarie begegnen solltest, achte darauf keine Themen anzusprechen, die sie als Unangenehm empfinden könnten, also achte besonders darauf ihnen nur mit den besten Manieren zu begegnen.“

„Aber selbstverständlich, Euer Gnaden.“

„Das wäre dann alles.“

„Jawohl, euer Gnaden.“

Wiquesh grüßte den Herzog danach zum Abschied noch mit einer höflichen Verbeugung und verließ den Raum.

Pvohouyqauqes lachte, als er gegangen war und sinnierte laut über seinen Untergebenen.

„Wiquesh… so einer wie du hätte vor fünfhundert Jahren, während der Langen Nacht auf Ghonar leben müssen. Du bist einfach viel zu schade für diese Welt.“
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Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Tue Nov 08, 2016 11:12 pm

Es war eine normaler Tag auf Nekotan, ein blauer Himmel mit weißen lockeren Wolken welche ab und an Wolken etwas Schatten spendeten.
Maria Sofia von Heluga Viku sass wie so oft in diese kleine netten Cafe und aß ein kleines Mittags-Menü.
Ihr Tisch, welcher vor dem Cafe und nicht im ihm steht , sie hatte genug Klimaanlagen Luft die letzten Wochen gehabt in dem Beobachtungsraum, war gut gefühlt.
Sie hatte sich einem dreifachen Espresso, Mineralwasser, ein kleines Schokoladendessert und einen großen Salat mit Geflügelstreifen bestellt.
Ihre Klamotten war, wie vieles was die Talkarie tragen, handgemacht und sah perfekt aus, vielleicht war das auch der Grund wieso dieser arme Kerl, welcher eine Nekoianner war der hier arbeitet, kaum dem Blick von ihre lösen kann.
Dabei war sie noch durchschnittlich, für eine Talkarie.
Während sie über die letzten Sitzung nachdachten aß sie gemütlich ihren Salat auf.
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Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Wed Nov 09, 2016 1:22 am

Der Nekoianer war nicht der einzige, welcher der Talkarie besondere Aufmerksamkeit entgegenbracht.
Von der anderen Seite des Gastgartens beobachtete sie Wiquesh aus der Sicherheit seines Encountersuites heraus, wobei die Gründe seines Interesses sich von denen des Nekoianers differenzierten.
Wiquesh's Neugier basierte auf den Geschichten die er über ihren Umgang mit den eigenartigenIndividuen ihrer Gesellschaft gehört hatte.
Er ahnte es nicht, aber genau das war der eigentliche Grund, warum Herzog Pvohouyqauqes ihn hier her geschickt hatte.
Die Person auf die er hier Warten sollte war bislang nicht aufgetaucht und die Mittagszeit neigte sich allmählich dem Ende zu, also war es unwahrscheinich, dass das Treffen heute noch zustande kommen würde.
Auf der anderen Seite hatte er da eine Frage die ihn schon seit geraumer Zeit beschäftige, eine Frage die ihm wohl niemand so beantworten konnte, wie es ein Talkarie hätte tun können. Und er wusste nicht wann er das nächste Mal eine so gute Gelegenheit hatte.
Wiquesh warf mit steigender Unruhe noch einen Blick auf sein Cronometer und nahm dann seinen Mut zusammen, um an die Talkarie heranzutreten.
"Verzeiht mir meine Aufdringleichkeit, aber es gibt da etwas, was ich eures Gleichen unbedingt fragen möchte," Wiquesh machte dannach eine kurze Pause, lange genug, damit sie Zeit hatte um seine Worte aufzunehmen, aber nicht lange genug, dass sie ihn Abweisen konnte.
"Euer Volk seht in dem Ruf, dass ihr manchen ganz besonders speziellen Leute helfen könnt. Ich meine, so dass sie ein glückliches Leben führen können. Also, ja, die Talkarie sind dafür bekannt Individuen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten hervorzubringen. Aber diese außergewöhnlichen Leute, können die bei euch wirklich ein glückiches Leben führen?"
Wiquesh kam sich nachdem er geendet hatte nicht im geringsten minder peinlich berührt vor, aber er war froh, dass er wenigstens die Chance genutzt hatte, diese Frage vorzubringen.
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Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Wed Nov 09, 2016 1:54 am

Sie mustert dem Avennatii kurz während sie sich die unnötig lange und aufwendige Frage angehört hatte.
Elegant legte sie das Besteck auf dem Teller und dachte rüber nach wie er dazu kam diese Frage zu stellen, war er vielleicht einer dieser, wie nannte man es bei dem Avennati „Sternsichtigen“.
Oder vielleicht ein xenophilia Stalker?
„Hallo erst mal, ich haben beruflich mit Erwachten zutun. Haben sie mir nachgestellt oder woher wissen sie es. Den die Frage ist schon sehr spezial?“, fragte sie und fühlt sich etwas unsicher.
Da die Sicherheitssituation für MEK-Personal etwas unklar ist, wegen den ganzen Evaluierungen.
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Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Wed Nov 09, 2016 8:43 pm

"Oh... nein, nichts dergleichen. Es ist nur so, dass mich diese Frage schon seit geraumer Zeit beschäftigt. In meinem Volk gibt auch einige solche besonderen Personen, nur können wir diesen Leuten einfach nicht helfen.
Ich meine... ich kannte mal so jemanden. Und ich hab alles getan was ich konnte, damit es ihr gut ging, aber... nun, ich komme einfach nicht darum herum mich zu fragen, was ich hätte anders machen müssen... aber nun sehe ich die Dreistigkeit in meinem Handlen. Es tut mir Leid Euch Unbehagen bereitet zu haben, aber ich weiß nicht wem ich diese Fragen sonsten stellen könnte. Für gewöhnlich habe ich nicht mit Eures Gleichen zu tun und wenn ich außer dienst einfach so loß zöge ... es könnte bei meinen Vorgesetzten ein falsches Bild vermitteln.
Andererseits, kann ich es wohl verstehen, wenn ihr euch nicht mit meines Gleichen abgeben möchtet. In dem Fall werde ich euch nicht weiter belästigen."
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Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Wed Nov 09, 2016 9:54 pm

Ihr Blick wurde etwas milder und weicher auf diesen Avennati, der doch eigentlich nur über etwas reden wollte, was man nur mit MEK-Personal besprechen kann.
„Alles gut, sie haben ja anscheint eine Bedarf an daran und wir Talkarie sind leider die einzigen die dahingegen Zeit und die Ressourcen investieren.“, erklärte sie ihn in eine besser gelaunten Sprachton und schaut auf ihr Smartphone wegen der Uhrzeit.
„Ich habe noch ein paar Minuten also stellen sie ruhig noch ein paar Fragen und was meinen sie mit ihren Gleichen?“, in der Society gab es nur ein dutzend die etwas von eine Prominenten Status hatten, die Seraphim mitgezählt.
Sie hoffte das die Diskriminierung welche Erwachten innerhalb der Avennati-Gesellschaft erfahren nicht auch noch an ihren Verwandten und Freunde weitergeben wird.
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Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Wed Nov 09, 2016 11:16 pm

"Habt Dank, ich kann euch gar nicht sagen, wie viel mir das bedeutet." erwiderte Wiquesh und ließ sich vorsichtig gegenüber der Talkarie nieder.
"Nun, meinem Volk eilt bekanntlich ein gewisser Ruf voraus, der leider nicht immer unbegründet ist. Zum einem das und dann manchen es gewisse andere Umstände nicht immer leicht, andere von der ehrlichkeit meines Anliegens.
Also, ich hatte früher immer Probleme mit meiner Tocher Flouqueni. Sie war immer ein sehr... eigenes Kind. Hat sich von allen fern gehalten, sagte sie kann hören was die Leute denken und sie wusste tatsächlich oft Dinge die nie jemand ausgesprochen hatte.
Und hatte immer so schreckliche Angst vor den Bildern und Stimmen in ihren Kopf. Der einzige vor dem sie keine angsthatte war ein Phorr-Strofftier und daran hat sie sich immer geklammet als ging es um ihr Leben.
Ich dachte immer mit genug Liebe und Geduld wird sie schon noch rum kommen, aber letzten Endes hat sie mich meistens nicht mal auf Armlänge an sich ran gelassen.
Ich habe wirklich alles versucht, aber nichts hat geholfen. Naja fast alles.
Es gibt nur eines was ich nicht versucht habe, es gibt ein paar Orte wo ich sie hätte hinschicken können, Orte an von denen es heißt, dass man sich dort um Leute wie sie kümmert, aber das hätte ihr das Herz gebrochen. Außerdem bin ich mir nicht sicher wie gut die sich wirklich um sie gekümmert hätten.
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Fri Jan 23, 2015 2:04 am

Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Wed Nov 09, 2016 11:48 pm

Sie sah nachdenke in den Luft und nach einer kurzen Zeit kam sie zu einen Analyse der Lage.
„Bei ihr Tocher, Flouqueni handelt es sich anscheint um eine potente Leserin.
Sie kann die Gedanken von den Lebewesen sich um sicher herum hören/sehen und das kann sehr verwirrend und teils Angst verursachen, vor allem für so ein junges Mädchen.
Die Puppe war eine Ort der Stille für sich, daher wollte sie sie haben und bei ihr bleiben.
Eine Maßnahme wäre gewesen seine Oberflächen-Gedanken zu kontrollieren, da diese die einfachsten zu lesen sind, bloss das allen in dem Umfeld eines kleines Kindes zu erklären und durchzusetzen ist unmöglich.
Diese Ort sind irgendwelche schäbigen „Heilanstalten“ oder?
Ich stimme ihnen dazu, wen es nicht direkt von Staat oder von ihr straff reguliert wird sollte man niemand dahin geben, ich denke beides war nicht gegeben.
Ihr Kind fällt unter den „No-Lost-Souls“- Erlass der Ascendantin von CEO 2020.
Der Besagt das minderjährigen/ junge erwachsene Erwachte die Akademie unterbestimmten Bedingen frei besuchen können und anschließend die Möglichkeit haben vollwertige Society Bürger zu werden.
Ich denke aber ihre Tochter wird die Bedingungen erfüllen.
Die Familien der Erwachten haben einen lebenslanges Besucher-Visum in die Society, welches aber unterbestimmten Bedingen auch temporär bzw. permanent Entzogen werden kann.
Der MEK und die Ascendancy würden uns gerne ihr Tochter annehmen und ihr eine Welt zeigen, wo es zehntausende wie sie gibt und sie lernt mit ihrer Fähigkeit umzugehen.
Falls sie die Mittel nicht haben wird der MEK sie stellen oder ich persönlich.
Schliesslich soll sich noch das Ende der Menschen sehen oder?“, sagte sie etwas traurig darüber zuhören wie es dem armen Kind ging, daher hatte sie nichts falsch gemacht.
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Re: Die Pfade des Erwachens

by GAR » Thu Nov 10, 2016 11:36 am

Wiquesh brauchte einen Moment um über die Worte der Talkarie nachzusinnen. Stellenweise war er mit der Terminologie nicht vertraut, die sie verwendt hatte und zum Teil verstand er die vielfältigen Implikationen nicht auf Anhieb.
"Die Talkarie kümmern sich also um also um solche Leute, gleich ihrer Herkunft?" Es handelte sich bei der Aussage weder gänzlich um eine bewusst gestellte Frage, noch um eine Feststellung.
"Hätte ich das nur früher erfahren."
Wiquesh verfiel dannach in ein langes Schweigen.
Als er dann fortfuhr, war seine Stimme fast nur ein Flüstern.
"Flouqueny wurde mit der Zeit älter, wie Kinder das nun mal tun. Ich versuchte ihr zu erklären, dass sie ihr Stofftier nicht für immer überall hin mitnehmen konnte. Das wollte sie natürlich nicht hören.
Eines Tages, als wir alle geschlafen haben, da nahm sie sich dann ihren Freund und.... und dann ist sie gegangen.
Hat sich einfach ihr Phorr genommen und ist raus gegangen.
Als wir ihr verschwinden bemerkten haben wir sie natürlich überall gesucht, aber bis sie irgendjemand finden konnte, war sie schon stunden lang draußen. Und das Phorr hielt sie immer noch fest in ihren Armen.
Hätt nur nichts wegen dem Stofftier gesagt."
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Fri Jan 23, 2015 2:04 am

Re: Die Pfade des Erwachens

by IanNS » Thu Nov 10, 2016 11:55 am

Sophia blinzelt etwas schockiert und braucht eine paar Sekunden um damit fertig zu werden.
Ihr Gesicht war gezeichnet von der tragischen Schicksal, sie sass da nun und schweigen sich an, es war eine unangenehmer Situation, aber daran war nichts falsch und nichts zu ändern.
Sie griff nach ihren Smartphone und sagte etwas auf talkarisch und bekam eine Antwort darauf.
„Gut, ich habe eben meinen Vorgesetzten gerade informiert das ich etwas länger brauche.“, sagte sie und steckte das Smartphone wieder in die Tasche um in der selbe Bewegung eine Karte heraus zu fischen.
„Das ist ein MEK-Kontakt-Karte, darauf steht mein Name und Dienstnummer, dazu eine kostenlos Hotline für Erwachten-Beratung, auch für deren Angehörigen.“, sie legte die Karte vor ihn auf den Tisch.
Sie stand auf, immer noch etwas schlecht gelaunt wegen der tragischen Geschichte des Avennati.
„Sie haben mein tiefes Mitgefühl für das Schicksal ihr Tochter, es macht mich wütende wie ignorant manche Spezies doch sind für diese Teil ihrer Rasse.“, sagte sie den letzten Teil in einem leicht angewiderten Tonfall.
Ein paar Sekunden stand sie sah und überlegte wie sie ihn noch helfen konnte.
„Falls wollen Bestellen sie sich etwas, das geht auf mich. So ich muss dann leider gehen.“, sagte sie und verliess das Cafe.
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