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Zukunft oder Finsternis

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Ano

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Thu Feb 26, 2015 8:23 pm

Zukunft oder Finsternis

by Ano » Fri Mar 06, 2015 4:52 am

„Ja, ich habe davon schön gehört, Admiral Takai. Nicht nur unsere Leute hören auf ihren Reisen davon. Immer wieder hört man es auf Fernyard auch von Händlern und Reisenden der andren Völker. Nur weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll.“, meinte die Fendran zu dem ihr um einiges größeren Veldran während sie durch die Flure des Ratspalastes gingen.

„Admiralin Arima, ich weiß nicht wo ihre zweifel herkommen. Das ganze Konzept hört sich an als wenn es von unserem Volk kommen könnte. Es ist eine Sache der wir mit offenen Armen gegenüber stehen sollten. Zumal, sie haben dort alle den gleichen Feind. Grade ihr solltet nach dem was mit eurem Bruder geschehen ist mehr als dafür sein.“

Admiral Takai Manabu, war mehr als nur ein gut gebauter Veldran. Es wurde immer wieder gescherzt das man auf jedem Schiff über welches er das Kommando übernimmt einen größeren Stuhl installieren müsse.
An seiner linken Seite hopste schon fast Admiralin Arima Shiken. Sie Fendran hatte etwas mühe mit dem Veldran mitzuhalten. Ihrem Gesicht war zu entnehmen das sie sich viele Gedanken machte.

Es war noch recht früh am Morgen auf Canivara. Das Licht der Sonnen stieg grade erst über die Wipfel der drei großen Berge welche die Hauptstadt Hirakata umschlossen. Der Palast lag im Herzen der Stadt, war von einer großen, öffentlichen Parkanlage umgeben. Und trotz aller Moderne und Größe der umliegenden Stadt war der Palast nie verändert worden. Alles hatte sich so gewandelt das die Sonnen immer auf den Palast scheinen konnten wenn der Himmel es zuließ. Über den Tag tummelten sich viele Leute in den Parkanlagen oder besuchten die gewaltige Bibliothek im Palast. Doch noch waren nur die Gärtner an werke in den Anlagen.

„Ah, ihr seid auch schon da. Schön zu sehen.“, begrüßte ein verschmitzt drein schauende Fendran, zu den Admirälen. Es machte den Anschein als wenn sie auf die beiden gewartet hätte.
„Handelsmeisterin Kurata, welch geschäftiger Zufall lässt uns den jetzt schon zusammen treffen? Haben sie nicht noch ein paar Leute mit verlockenden Angeboten in Geschäfte zu verwickeln?“
„Grade nicht, Admiral Takai. Doch wenn alles stimmt was meine Ohren gehört haben, und die hören immer wenn es einen guten Handel gibt, dann könnte bald viel mehr los sein. Immerhin wurden wir alles so früh zusammen gerufen von Meisterin Oyama um darüber zu beraten.“
„Es ist immerhin ein großer Schritt. Und dabei wissen wir nur was die Oberfläche des Sees uns bietet. Entweder wir tauchen ein um mehr zu erfahren oder wir meiden es fürs erste. Es kann für uns dort ein großer Schatz liegen, aber auch die ungewisse Finsternis.“, ermahnte Arima.
„Oh, ich sehe eine glänzende Zukunft. Das jemand vom Militär da etwas gemischter ist wundert mich nicht. Ihr seht doch überall einen möglichen Konflikt.“, erwiderte Kurata und gesellte sich zu ihrer Volksgenossin. Das Trio ging den restlichen Weg zur Ratskammer schweigend. Alles wichtige würde man dort besprechen, und nur dort hatten ihre Worte ein Gewicht.

Als sie die Kammer betraten war es wie für gewöhnlich sehr dunkel. Nur die Sitzplätze waren in einem leicht gräulichen Licht soweit erhellt das man sie finden konnte. Der Rat selber war nun bis auf eine Ausnahme vollkommen vertreten. Erst wenn das letzte Mitglied erscheinen würde, würde die Sitzung beginnen.
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Ano

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Thu Feb 26, 2015 8:23 pm

Zukunft oder Finsternis

by Ano » Mon Mar 09, 2015 10:39 pm

„Artemis. Der Bund. Der Pakt von Artemis. Der Artemis Bund. Nur vier Namen die wir wohl alles schon oft gehört haben in den letzten Tagen und Wochen. Reisende von anderen Welten, Händler aus allen Himmelsrichtungen berichten davon. Auch unsere Leute, welche das Universum bereisen um zu lernen oder um zu Handeln, berichten immer wieder davon, das es dieses Bündnis geben soll. Und das ist auch der Grund, Brüder und Schwestern, warum ich euch heute zu so früher Stunde hergebeten haben. Ich entschuldige mich dafür.“
Die Stimme von Meisterin Oyama Ichie erklang als sie die Ratskammer betrat. Es war mehr als ungewöhnlich das jemand begann zu sprechen eh alle ihren Platz eingenommen haben und Das Licht durch die Fenster langsam eingelassen wurde.
So war es auch nicht verwunderlich das es etwas Getuschel gab unter den Mitgliedern von Militär und Arbeitern. Die zwei anderen Vertreter der Religion nahmen es schweigend hin, waren vielleicht schon eingeweiht, auch wenn ihre Blick diese nicht vermuten ließen.

„Meisterin Oyama, darf ich von ihren Worten und ihrer Bitte zur Versammlung annehmen das sie sich dafür aussprechen möchten das wir Kontakt zu diesem 'Bündnis' aufnehmen sollten?“
Die Stimme gehörte zu einem Coydran, welcher in der Dunkelheit auf Grund seine fast gänzlich schwarzen Felles nur durch seine Uniform auffiel.

„Nun, damit liegen sie richtig General Wada. Ich weiß das es Uneinigkeit darüber gibt wie unser Volk zu dem ganzen stehen soll. Ein Teil des Militärs ist offen für neu Verbündet, während der andere Teil noch misstrauen hat. Nichts das ich Verurteilen möchte. Bei den Arbeitern, vor allem den Teil der Händler hört man nur den Klingen des Geldes. Sie sehen viele Möglichkeiten. Doch auch der Glaube ist sich wie das Militär uneinig. Sind wir bereit so einen Schritt zu gehen?“

Wieder begann das Getuschel. Nichts ungewöhnliches, bereiten sich die drei Fraktionen immer untereinander. Sie waren dafür zuständig das beste für ihr Volk zu tun, den richtigen Weg zu wählen. Natürlich sahen sie immer drei Wege die entweder zu einem werden konnten oder man den besten aus allen drei Sichtweisen erwählte.
Seit ihre Vereinigung und Befreiung war es immer ein gleich gewichtet Rat gewesen. Und jetzt stand der amtierende Rat vor eine Entscheidung in deren Größe noch nie entschieden werden musste, mit nur so wenigen Informationen.

„Wie sie schon sagten, verehrte Meisterin Oyama, sind die Händler durch neu Möglichkeiten sehr daran interessiert nach allem was man so gehört hat. Die Arbeiter und Arbeitgeber stehen soweit Neutral. Es könnte für uns sich auch als Gewinn ergeben, doch würden wir sonst keine Verluste riskieren. Somit steht von unsere Seite aus nichts im Weg.“, gab der Großunternehmer Shimabukuro Koryusai zu Protokoll als der Wortführer seines Flügels.

„Es hört sich natürlich für euch gut an, ohne Frage. Ich gestehe auch das es einige Punkte gibt die sich gut anhören. Doch sehe ich es Kritisch. Wir wissen kaum etwas über das ganze, vor allem nicht über den militärischen Aspekt des ganzen. Ein solcher Verbund könnte auch eine Gefahr werden. Immerhin könnten sie, wenn sie genug sind uns einfach überfallen ohne das wir etwas ihnen vielleicht entgegen zu setzten haben. Auch wenn schon einige Völker wohl dazu gehören sollen zu welchen wir eine gute Verhältnis haben, was ist wenn solch eine Macht in die falschen Hände gerät? Ein Großmacht ist immer Gefährlich.“

„Ich kann sie gut verstehen Admialin Arima. Ich weiß warum sie vorsichtig sind. Keiner hat vergessen was passierte als wir auf die letzte Großmacht getroffen sind.“, richtete Meisterin Oyama ihre Worte ruhig und mitfühlten zu der Fendran.
Nur Momente später flackerte der Holoprojektor im Zentrum der Kammer in seinem matten Grün auf und zeigte das einzige Bild was sie von jener soeben besprochene Begegnung hatten.
„Nur ein Schiff schaffte es zurück und nicht einmal das in eine guten Zustand. Die Begegnen mit diesen... Menschen... war für uns ein schwarzer Tag. Sie haben unsere Leute abgeschlachtet... ohne Grund. Die BS Nest, erstes Schiff ihrer Klasse, die gesamte Begleitflotte...“

Oyama ließ die Worte ruhen und alle in der Kammer gedachten der Gefallenen für eine Minute.
Das Holobild zweite den Prototypen der Nest-Träger in einem schwer angeschlagenen zustand, während die Trümmer von Kreuzern und Fregatten darum trieben. Eine Momentaufnahme von einem Kreuzer der es grade noch so zurück geschafft hatte. Es war mit eine nur halb vorbereitet FTL-Sprung und einige Schäden bis an den Rand des System zurück gesprungen. Fast wäre es dort noch zerborsten.
Heute steht es in einem Park als Denkmal an jenen Tag für die verlorenen Leben und die tapfere Besatzung die alles riskierte um davon zu berichten.

„Ich weiß das ihr Bruder auf der Nest gestorben ist. Doch für ihn, um sein Andenken zu wahren, und das alle verlorenen Seelen von jenem Tag, sollte grade sie doch dafür sein sich einem Bündnis anzuschließen. Fürchten sie das es uns wieder zu Sklaven machen könnte?“

„Nein. Denn ich weiß das unser Volk das nie zulassen würde. Es ist... die Angst vor dem Ungewissen. Ich schickte einmal Leute ins Ungewisse und damit in den Tot. Ich weiß nicht ob ich das für unser Volk noch einmal wage.“
Man konnte Arima Shiken nicht nur anhören sondern auch ansehen das sie über ihren Schatten gesprungen war um ihre Angst zu äußern.

„Schwester, wir können euch gut verstehen.“, begann nun Priester Kawai Sachio. „Wer hat keine Angst vor dem Ungewissen? Selbst der gewiefteste Händler hat vor einen ungewissen Angebot seinen Angst. Er wägt den Handel nur anders ab als ein Soldat es tut wenn er einen Entscheidung mit ungewissem Ende treffen muss. Doch hab vertrauen in unser Volk, habt vertrauen in euch selber. Auch wir sehen einer ungewissen Zukunft entgegen, doch der Rat, das Herz unseres Volkes muss sich einig sein darüber was wir tun sollen. Gehen wir den Weg mit all seinen Wagnissen oder bleiben wir ihm Fern und vertun vielleicht eine große Chance.“

Erneut begann flüsternde Gespräche, doch nun nur noch im Militär. Derweil wurde langsam der Holoprojektor angeschaltet und man ließ das Tageslicht den Raum erhellen.

„Ihr habt gut gesprochen, Priester. Auch wenn es eine ungewisse Sache ist, trotz allen Ängsten, wir dürfen es nicht verstreichen lassen. Wenn dieser Bund für uns nicht gut ist, so werden wir entsprechende handeln. Doch vielleicht ist es auch ganz anders und wir werden ins eine strahlende Zukunft gehen. Alleine für unsere Gefallen Brüder und Schwestern, wie ihr sagt, haben wir die Verpflichtung alles zu tun um zu verhindern das es erneut passiert. Das Militär spricht sich für eine Kontaktaufnahme aus.“
Mit diesen Worten hatte Admiral Takai Manabu für das Militär gesprochen. Zwei von Drei waren nun für den ungewissen Weg. Und nun begann auch die Religion sich zu beraten.

„Dann ist es beschlossen. Mögen die Götter uns beistehen auf diesem Weg. Wir sprechen uns auch dafür aus. In fünf Tagen soll eine Flotte aufbrechen. Sie wird Abgesandte beschützen die für unser Volk sprechen sollen. Admiralin Arima, bitte entscheiden sie welcher Schiffe wir entsenden.“
Meisterin Oyama hatte somit erreicht was sie wollte. Sie hatte die Zweifel beim Militär und in ihren Reihen aufgelöst. Es würden in den Geschichtsbüchern stehen ob ihre Entscheidung einen gute war oder nicht.

Der Rat löste sich dann gemeinsam nach Stunden für diese Sitzung auf. Alle hatten nun Aufgaben zu erledigen für diese Vorhaben, das einen neuen großen Schritt darstellte. Der Rat hatte entschieden das ihr Volk soweit war. Doch war es das Wirklich? Nur die Geschichte wir diese erzählen können.
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Thu Feb 26, 2015 8:23 pm

Re: Zukunft oder Finsternis

by Ano » Thu Mar 12, 2015 10:34 pm

''Einige Stunden nach der Ratssitzung''

Arima Shiken saß in ihrem Büro über einigen Unterlagen ab brüten. Doch wirklich Konzentration fand sie keine. Es hing ihr immer noch alles im Kopf. Sie hatte zu etwas zugestimmt was über das Leben viele wieder entscheiden konnte ohne zu wissen ob es etwas bringt. Schon damals nach dem Vorfall mit der Nest wollte sie ihre Karriere an den Nagel hängen. Der Verlust ihres Bruders hatte die ganze Familie erschüttert. Es war nur den Worten von Takai zu verdanken das sie es nicht getan hatte und grade jetzt wusste sie nicht ob sie ihn dafür nicht hassen sollte. Immerhin war es das alles, der Verlust, das sie nicht Aufgab, der Grund warum sie heute im Rat saß. Das Volk hatte große Sympathie mit ihr. Und doch, sie hatte das Gefühl das alles Falsch lief. Das sie nicht hätte zustimmen dürfen.

Es klopfte an der Tür.
„Admiralin? Es ist Besuch für sie da.“, meldete sich der Wachsoldat vor der Tür.
Shiken sah erst nur gebannt zur Tür ehe sie Antwortet. Die Zeit kam der Fendran wie eine Ewigkeit vor.
„Bitte lassen sie ihn eintreten.“
Kaum hatte sie ihre Worte ausgesprochen öffnete der Soldat die Tür. Zackig wie man es für sie gewohnt war. Durch die nun offene Tür konnte sie einen Veldran sehen in den Gewändern eines Priesters. Sie kannte ihn gut. Er trat mit einem freundlichen lächeln ein und verbeugte sich.
„Danke das sie mich empfangen Admiralin Arima.“
Hinter dem Vendran wurde die Tür vorsichtig geschlossen. Die Fendran erwiderte das Lächeln, wenn auch nicht so munter.
„Bitte setzten sie sich. Was verschafft mir die Ehre sie hier zu sehen, Priester Okano Shingen?“
Der Priester nahm sich einen Sitzplatz, und behielt seinen Freundliche Ausstrahlung aufrecht. Er war nicht zum ersten mal hier, traf sich nicht zu ersten mal außerhalb der Ratskammer mit ihr.
„Bitte, sie können mich ruhig Shingen nennen. Die ganzen Höflichkeiten haben wir nicht mehr nötig. Doch um ihre Frage zu beantworten, ich wollte mich mit ihnen Unterhalten. Über Artemis. Immerhin waren sie nicht unbedingt dafür. Und ich war es auch nicht.“
„Sie waren also die Spaltung innerhalb der Religion?“, erkundigte sich die Fendran, wenn auch nicht sonderlich überrascht. Immerhin haben sich ja Priester Kawai und Meisterin Oyama für das ganze ausgesprochen.
„Ja, vielleicht nicht aus den gleichen Gründen wie sie, aber ich habe auch meine Bedenken. Wer weiß wie sich solch ein 'Bündnis' auf unsere Kultur auswirkt? Wie viele Freiheiten wir aufgeben müssen? Zwar weiß ich das Bündnisse ihre Vorteile haben, besteht unsere Zivilisation ja auch aus einem alten Bündnis, aber dennoch reden wir hier von einem mit anderen Völkern. Wir kenne einige vielleicht von ihnen schon etwas, doch wir wissen so wenig über den Bund und zu was wir uns verpflichten.“

Ehe der Priester sich weiter über seine Beweggründe äußern konnte, klopfte es kurz zweimal an die Tür und Shiken gab Erlaubnis zum eintreten. Eine junge Coydran trat in den Raum ein. Sie stellte eine Tablett auf den Tisch, auf welchem eine große Teekanne war sowie zwei Trinkgefäße und eine Schale mit Kandiszuckerstücken. Die Soldatin war die neu Sekretärin, so zumindest vermutet der Priester da er sie nicht kannte.
„Danke, Risu.“, bedanke sich die Fendran während die Coydran sich verbeugte und dann das Büro verließ.
Shiken goss nun zuerst dem Priester Tee ein, ehe sie sich selber das Trinkgefäß füllte.
„Ich hoffe der Tee ist gut geworden. Risu ist neu und muss noch einiges lernen. Vor allem nicht ständig mit den Männer zu flirten.“
Okano konnte sich ein grinsen nicht verkneifen als er sich das Gefäß nahm bei der Erklärung von Arima. Er gönnte sich ein kleinen Schluck und schien zufrieden zu sein.
„Du bekommst wohl immer die unartigen Mädchen die gerne Soldatin spielen wollen. Aber der Tee ist gut. Nicht zu heiß oder zu kalt.“
„Einer muss sie ja betreuen und Grade biegen. Aber schön das sie zumindest den Tee hinbekommt. Doch zurück zu Artemis. Ich kann deine Bedenken auch nur zu gut verstehen. Es dürfte auch einige im Volk geben die Bedenken haben werden. Wie es ja schon gesagt wurde, es ist ein großer Schritt den wir gehen und ob wir bereit sind kann ich auch nicht sagen. Nur wird wieder einen Flotte uns verlassen mit ungewissem Ziel, welche wohl auch Zivilisten dabei hat, zu etwas von dem wir kaum mehr wissen als das es ein Bündnis ist und die Händler sich darüber freuen wie über eine Geschäft ohne Risiko mit großem Gewinn. Mir wäre viel wohler im Magen wenn wir mehr Informationen bekommen hätten können, bevor wir eine solche Entscheidung treffen. Vorher jemanden hinschicken der Informationen beschafft wäre doch nicht das Problem gewesen. Oder sich mit den anderen Völker in Kontakt zu setzten.“
Arima legte die Akten schnell zusammen und dann zur Seite. Sie hatte nicht den Kopf dafür sich heute damit noch zu beschäftigen.
„Ich weiß das wir es meinem Bruder, allen den Seelen der verlorenen Flotte, schulden etwas zu tun gegen diese Menschen. Doch ich weiß nicht ob es wirklich der richtig Schritt ist. Das Volk vertraut uns das wir das richtig tun. Doch was ist wenn es das Falsche ist und es kein zurück gibt. Doch warum haben... hast du nichts gesagt, wenn du doch auch bedenken hast?“

In diesem Moment verschwand das sonst so freundliche Gesicht und es wurde ernster. Nach einen weiteren, nun kräftigen Schluck vom Tee begann Shingen zu sprechen.
„Der Beschluss stand damit das du nachgegeben hast. Die Arbeiterfraktion war dafür. Und als sich das Militär auch dafür aussprach war es beschlossen. Zwei von Drei. Mein Worte hätte nichts mehr ändern können. Meisterin Oyama bat darum das wir geeint Stimmen. Es wäre besser fürs Volk. Sie weiß um meine Bedenken, genau so Kawai. Wir hatten schon gestern Abend ein längere Gespräch zu dritt gehabt.“
Shingen wandte seinen Blick zum Fenster des Büros. Der große Verwaltungsturm des Militärs in der Hauptstadt gab einen guten Blick auf den Wald außerhalb der Stadt.
„Manchmal... da wünschte ich unser Volk wäre noch nicht so weit. Das wir noch nicht zu den Sternen aufgebrochen wären und noch immer nur auf dieser Welt leben würden. Es scheint als wären diese Zeiten viel ruhiger gewesen.“
„Ich weiß was du meinst. Unsere Ahnen haben uns aber dieses Erbe hinterlassen in dem Wunsch das wir immer weiter nach Vorne streben. Nur nicht wie schnell haben sie uns gesagt.“
„Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und wir haben heute den ersten Schritt auf einer unbekannten, ungewissen Reise getan. Das Ziel wird sich uns erst offenbaren an ihrem Ende. Ich hoffe es ist ein Gutes und keines, das unser Volk dazu verleiten könnte zu zerbrechen. Denn wenn dieser Bund Auswirkungen haben wird auf unsere Kultur, dann wird es ein Zerwürfnis geben zwischen jenen die es nicht zulassen wollen und jenen die das alte Aufgeben.“

Arima sah auch kurz heraus, sah in den Wald und dann in den Himmel.
*Ich hoffe das ich das richtig getan habe. Bruder, wenn du mir nur helfen könntest.*
Ein guter Schluck Tee wurde von den Fendran getrunken ehe sie sich ihrem Besucher wieder zuwandte. Ihr Gesicht hellte sich etwas auf.
„Wie geht es der Familie? Ich war schon lange nicht mehr im Tempel.“, fragte sie ihr Gegenüber auf der suche nach etwas Zerstreuung, die wohl beide gebrauchen konnte, ehe sie sich weiter Sorgen um die Zukunft machten.

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