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Eclipsis-Vorfall [CEO 1096]

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Wed Jan 21, 2015 10:00 am

Eclipsis-Vorfall [CEO 1096]

by Cheater » Wed Jan 28, 2015 8:15 am

"Sie haben ihre Position nicht verändert, uns demnach noch nicht bemerkt."
Flottillenadmiral Terok Geral Ras schaute gerade auf die Sensorendaten, die in der taktischen Flottenführungszentrale der IRF Centurion auf dem großen Hauptbildschirm dargestellt wurden.
Seine Mundwinkel verzogen sich bei diesem Anblick zu einer Art Lächeln.
"Befehlen sie der restlichen Flotte, Manöver "Hit-and-Run KA" durchzuführen, mit unserer Position als Fixpunkt.
Außerdem sollen die Trägerschiffe die Landungsshuttles zum Start vorbereiten, ihre Übergangsfelder vergrößern und auf Befehl die Shuttles starten lassen, um sie dann in den Normalraum übergehen zu lassen.
Ich rechne damit, dass wir maximal vier, eher drei Durchgänge benötigen.
"
"Sir, wäre es nicht klüger und ungefährlicher für die Imperialen und für uns, einfach die Nightstalker-Einheit loszuschicken und den Komplex infiltrieren zu lassen?
Der Admiral wendete seinen Körper und warf dem Flottillenkoordinator aus seinem vernarbten 7. Auge einen bösen Blick zu, worauf hin dieser erschrak und seine Frage direkt bereute.
"Sie sind noch jung und unerfahren, deshalb will ich diese Bemerkung mal überhört haben.
Trotzdem erkläre ich es ihnen: Diese Imperialen dort wissen nicht, dass wir hier sind, also haben wie die Initiative und können entscheiden, wie wir vorgehen wollen.
Die Bedingungen sind ideal, um ihre Flotte auszuschalten und damit unsere Chancen zu verbessern und gleichzeitig dem Imperium etwas Handlungsraum durch ausgefallene Schiffe zu nehmen.
Wenn wir nur die Nightstalker losschicken, um die Abtrünnigen von dem Planeten zurück zu holen, dann stehen unsere Chancen schlechter, und auf einen offenen Kampf will ich mich trotz unseres taktischen Vorteils und unserer überlegenen Stärke nicht einlassen, wenn es nicht nötig ist, zumal wir unsere Spec-Ops auch nicht unnötigen Risiken aussetzen müssen.
Und DAS, Jüngelchen, wird Verluste minimieren, fast alle imperialen und bestimmt alle invitusianischen Leben bewahren.
Nun gehen sie bitte wieder zurück an die Koordination.
"
Dem Flottillenkoordinator war seine Schande anzusehen, aber er fasste sich wieder und ging zurück an die Arbeit.
"Es war so was von klar, dass irgendeiner meiner jüngeren Offiziere wieder vorschlagen würde, unsere Leben in Gefahr zu bringen, um das der imperialen Schweine besser schützen zu können.
Daher Memo an mich: Desillusionierungsmaßnahmen für Junginvitusianer verstärken.
"

Die invitusianische 3. Flotte war in das Troska-System eingeflogen, wo laut Geheimdienstberichten eine Gruppe abtrünniger Invitusianer stationiert war.
"Hit-and-Run KA" war eine eigens von Terok Geral Ras entwickelte Angriffs-Taktik, die sich die PD-/FTL-Technik der Invitusianer zu Nutze machte.
Dabei nahmen die Schiffe der Flotte -noch in der SPD- eine kugelförmige Formation (KA) um eine feindliche Einheit ein, um dann alle zusammen in den Normalraum zurück zu kehren und mit "ausschaltendem Waffenfeuer" (KA), also mit Gauss- und Plasmawaffen die wichtigsten Ziele und Systeme der feindlichen Schiffe zu beschießen.
Direkt danach würden sich die Schiffe wieder in die SPD begeben und scannen, wie viel Schaden ihr Angriff verursacht hat.
Da der erste Angriff auch gleich zur Aufklärung der Flotte führte, wurden hier oftmals Präzisionsschüsse zusammen mit guter Absprache durchgeführt, um kein Ziel mit unnötigem Feuer zu belegen und möglichst viele Systeme zum Ausfall zu bringen.
Sollte der erste Angriff noch nicht gereicht haben, so kann die Flotte weitere dieser Manöver durchführen, bis die feindliche Einheit komplett ausgefallen ist oder zerstört wurde.
Durch das PD-Übergangs-Energieproblem konnte dieses Manöver jedoch von Schiffen ohne BEK maximal 4 mal durchgeführt werden (+1 Notfallreserve für eine mögliche Flucht), bevor die PD-Kondensatoren erst wieder aufgeladen werden mussten.

Nachdem die 3. Flotte unbemerkt ihre Position um eine Ansammlung feindlicher Schiffe bezogen hat, kam der Befehl zum Angriff.
Für die Imperialen erschien ohne Vorwarnung ein Haufen weißer Punkte mit grün-bläulichem Schimmern, von denen sich wenige Millisekunden nach deren Erscheinen ein Schwall glühender Geschosse und eine andere Gruppe kaum sichtbarer Objekte näherte.
Nur 5 Sekunden, nachdem die Flotte sich enttarnt hatte, verschwand sie auch schon wieder in den Weiten des Multiversums.
Bevor auch nur eines der imperialen Schiffe reagieren konnte, schlugen die Geschosse in die Antriebe, die Waffen und -wo möglich- in die Schildgeneratoren ein.
Auch auf Sendeantennen wurde geschossen, um die Koordination oder gar Notrufe zu unterbinden.
Bei dem ersten Durchgang wurden rund 2/3 der feindlichen Flotte kampfunfähig geschossen.
"Wir haben sie gut erwischt!" war auf allen Kommandobrücken der Flotte zu vernehmen, und das Verlangen stieg, bei dem nächsten Durchgang bereits die gesamte Feindansammlung ausschalten zu können.

Weitere 5 Sekunden später waren die Waffensysteme aller Schiffe nachgeladen und die Flotte wiederholte das Manöver mit weiteren Zielschiffen.
Bei dem zweiten Durchgang bewegten sich Wenige der Imperialen und es feuerten einige Schiffe zurück, verfehlten jedoch durch die etwas veränderten Positionen der invitusianischen Schiffe oder schlicht durch deren Übergang zurück in die SPD.
Noch war kein invitusianisches Schiff beschädigt oder überhaupt getroffen worden, doch die zweite Salve richtete bereits deutlich weniger Schäden an, da von den rund 50 verbliebenen Schiffen viele es geschafft hatten, ihre Schilde hochzufahren.
Somit schlugen die Geschosse der zweiten Salve fast überall auf die Schilde und schwächten die meisten zwar stark, aber durchdrangen nur wenige.
Nachdem die Invitusianer sich nach der zweiten Salve getarnt hatten, war, wie bereits erwartet, lokale Hilfe in Form einer zweiten, aber kleineren Flotte von der anderen Seite des Planeten auf den Weg zu ihren Freunden.

Die dritte Salve durchbrach sämtliche Schilde und schaltete auch die letzten Schiffe aus, doch bei dieser Salve schafften es die Imperialen, fünf Schiffe der 3. Flotte zu treffen.
Kein Treffer ging durch die Eispanzerung durch, jedoch wurde ein Schiff der Regulus-Klasse von gleich 6 Plasmageschossen getroffen und hatte dadurch fast die gesamte Eispanzerung an der Backbordseite verloren.
"65 Sekunden, also kein neuer Rekord... Ganz offenbar ist die Anzahl an Gefechtsübungen noch nicht groß genug."

Die Centurion entsandte die Nightstalker-Einheit, zusammen mit Jägern und einigen Bodentruppen der anderen Schlachtschiffe, und ging danach auf Abfangkurs zu der zweiten Flotte, die sich ihnen nun näherte.
Terok Geral Ras schwamm -unbeeindruckt von dem bisherigen Erfolg, mit einer eigenen 120-Schiff großen Flotte eine 150-Schiff starke Gruppe in gut einer Minute ohne eigene Verluste ausgeschaltet zu haben- zurück zur Sensorenanzeige und plante die nächsten Schritte.
Seine Mine war unlesbar und sein Gemütszustand nicht abzuschätzen.
Nach kurzer Zeit wandte er sich per Funk an alle Schiffe seiner Flotte.
"Hören sie mir zu, Brüder und Schwestern!
Unser Plan ist aufgegangen und wir haben die Imperialen überrumpeln können, doch nun kommt eine weitere, aber kleinere Flotte auf uns zu.
Das bedeutet, wir müssen uns dieses Mal auf einen offenen Kampf einlassen.
Machen sie sich bereit, Schäden am Schiff zu erleiden, Verletzte behandeln zu müssen und vielleicht auch Verluste zu beklagen.
Dies sind die Opfer eines Krieges, den die Imperialen vor vielen Jahren über uns gebracht haben und dessen wir uns leider nicht entziehen können.
Ich weiß, viele von ihnen sind jung und erschrocken im Angesicht des Todes, doch ich weiß auch, dass sie dennoch ihre Pflicht nach bestem Wissen, Gewissen und Können erfüllen werden.
Zurück an ihre Aufgaben, wir haben heute noch eine Rechnung zu begleichen!
"
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Wed Jan 21, 2015 10:00 am

Back to the Future

by Cheater » Wed Jan 28, 2015 9:16 pm

Zwei Tage später...

Mit einigen Verwirbelungen geht die IRF Laaren unter die Lichtgeschwindigkeit und hält ein ganzes Stück von dem Orbit des Planeten im Troska-System entfernt, dessen Antlitz stellenweise von einem metallischen Glanz überschattet wird.
Auf der Brücke des Schiffes waren die Worte "Vollständiger lokaler Scan wird gestartet..." zu vernehmen.
Der Invitusianer auf dem Stuhl hatte zwar die Augen geschlossen, aber man sah ihm an, dass er sehr erschöpft war und die erneute Anstrengung ihn an den Rand seiner Belastbarkeit brachte.
"Holt Quosilo Ras von dem Stuhl! Ich übernehme!"
Eine Invitusianerin in den besten Jahren erhob sich von ihrem Platz vor den manuellen Anzeigen der Laaren und drehte sich um.
"Positiv, Ma´am!"
Die zwei Wachen -bestehend aus invitusianischen Supersoldaten S2- am Ausgang der Brücke schritten auf den Kontrollstuhl zu und zogen ihn langsam nach vorne, woraufhin Quosilo plötzlich schweißgebadet und panisch die Augen aufriss und im nächsten Moment das Bewusstsein verlor.
Die Wachen hoben ihn hoch und legten ihn auf eine extra bereitgestellte Trage, um ihn danach von der Brücke zu tragen.
"Verdammt nochmal! Haben sie alle denn nicht gesehen, dass er kurz vor dem Zusammenbruch war?
Stellen sie sich vor, er wäre während eines Gefechts ausgefallen!
Wenn sie genauso auf die Sensoren acht geben wie auf ihre Kameraden, dann können wir dieses Schiff auch gleich den Imperialen als Geschenk anbieten.
"
Die Invitusianerin funkelte ihre Brückenoffiziere nach dieser Tadelung böse an, dann setzte sie sich, ohne eine Antwort abzuwarten, auf den Stuhl und sofort entspannten sich ihre Gesichtszüge wieder mit jedem Millimeter, den der Stuhl nach unten fuhr.
Der Offizier an der taktischen Konsole drehte sich zu dem Steuermann und sagte "Hat die Frau Kapitänin heute wieder eine Laune..."
"Das habe ich gehört! Zurück an die Arbeit, Veral!"
Der Offizier rumorte, legte einen etwas amüsierten Blick auf, und wandte sich dann aber wieder sehr Ernst seinen Anzeigen zu.
"Wir nähern uns dem Trümmerhaufen aus imperialen und Invitusianischen Schiffen, den wir bereits entdeckt haben.
Auch jetzt sind nur wenige Lebenszeichen zu orten, sowohl auf dem Planeten selbst, als auch im Orbit.
Tatsächlich scheint das ganze Sonnensystem wie ausgestorben zu sein.
"
"Dann kommen wir wie befürchtet doch für die Meisten zu spät..."
Der taktische Offizier schaute durch die große, offene Kanzel, in der sich die Brücke befand, und warf dem Weltraumfriedhof einen tieftraurigen Blick zu.
"Keine voreiligen Schlüsse.
Was wir da vor uns sehen, sind hauptsächlich imperiale Schiffe; von unseren Streitkräften kann ich nur etwa ein Drittel, also 40 Schiffe ausmachen - die meisten davon sind zerstört, nur 4 Schiffe können theoretisch noch sinnvoll repariert werden.
Ich setze den Scan fort, während sie sofort Rettungsteams losschicken, die die überlebenden Invitusianer und Menschen retten, und zwar schnell!
"
Die Invitusianer taten, was ihnen befohlen wurde, und gaben die Befehle weiter an die Hangarbereiche, wo daraufhin Transportschiffe und Jäger zu deren Schutz bemannt wurden.
Doch bevor auch nur eines der Kleinstschiffe starten konnte, kam eine weitere Meldung von dem Invitusianer, der die manuelle Sensorübersicht übernommen hatte.
"Ma´am?
Haben sie schon gesehen, dass die Hercules gerade den finalen Sprung durchführt?
"
"Das habe ich, Selt, das habe ich..."
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Tue Sep 02, 2014 5:05 pm

Re: Eclipsis-Vorfall / CEO 1096

by Seejn » Sat Jan 31, 2015 10:35 am

Mit einem gewaltigen Lichtblitz und einer Erschütterung die sich durch das halbe Sonnensystem zog, erschien die Hercules in einiger Entfernung zu Laaren.
Wenige Sekunden verstrichen, bis sich die Energien welche die Hercules für den Sprung aufbauten wieder abklingen und sich die Leere beruhigte.
Dann ging ein Funksignal auf der Laaren ein, es war ein Artemis Protokoll.
"Hier spricht Conter Obsidian Aaron Deg Garcia, vom Pullesianischen Schlachtstern Hercules. Wir sind einem Invitusianischen Notruf bis in dieses System gefolgt."

Auf der CIC der Hercules wurden derweil abschließende Berichte zum Sprung zusammengetragen, und die Sensoren begannen die zahllosen Trümmerstücke aufzufangen.
Garcia: "Was um Himmels willen ist hier geschehen?
Passen sie unseren Kurs an, bringen sie uns näher ran, und passen sie auf das wir mit nichts zusammenstoßen"
Über Funk: "Laaren, können sie uns aufklären was hier geschehen ist? Der Notruf war undeutlich, und wir konnten nur wenige Fetzen davon entschlüsseln. Es schien als hätte die verantwortliche Sendeanlage schwere Fehlfunktionen vorzuweisen gehabt."
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Wed Jan 21, 2015 10:00 am

Zusammenkunft

by Cheater » Mon Feb 02, 2015 11:30 pm

"Hier spricht Ship Operator Raja Geral Gela von der IRF Laaren.
Ihre Ankunft könnte nicht besser sein; bitte helfen sie uns.
Wir sind auf der Suche nach der invitusianischen 3. Flotte, zu der wir den Kontakt vor 2 Tagen verloren haben.
Deshalb sind wir vor 6 Stunden losgeflogen, nur um bereits vor 2 Stunden dieses Trümmerfeld hier im Troska-System zu entdecken.
Hier befinden sich laut unseren Sensoren noch Überlebende der Invitusianer und des Imperiums.
Wir wären ihnen sehr dankbar, wenn sie uns bei der Bergung und Rettung behilflich wären, und zwar beider Parteien.
Außerdem...

Der Funkspruch brach ab.
Auf der Brücke der Laaren blinkten einige Anzeigen unheilvoll auf, und ein kurzer, prägnanter Warnton erfüllte den Raum.
Die Brückenoffiziere waren von der Reaktion des Schiffes verblüfft und hingen sich noch tiefer in die Daten, die ihnen das Schiff gab.
Raja Geral verzog kurz die Mine auf dem Kontrollstuhl, ehe sie sich wieder entspannte.
Außerdem können wir bereits jetzt sagen, dass dies nicht all unsere Schiffe, sondern nur ein kleiner Teil gewesen ist, den sie hier vor sich sehen.
Deshalb haben wir einen Komplettscan eingeleitet, und die Sensoren der Laaren haben so eben etwas entdeckt, was ich jedoch noch nicht zuordnen kann...

Wieder trat einer kurze Funkstille ein.
Man konnte nun erkennen, das die ersten Shuttles und Jäger im Zuge der Rettungsaktion gestartet waren und sich auf den kurzen Weg Richtung Trümmerfeld machten.
Die Überlebenden haben Vorrang!
Bis wir mit ihrer Bergung fertig sind, habe ich noch etwas Zeit, diese Sensordaten auszuwerten.
Also, kann ich auf ihre und die Unterstützung ihrer Untergebenen zählen?
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Tue Sep 02, 2014 5:05 pm

Re: Eclipsis-Vorfall / CEO 1096

by Seejn » Sat Feb 07, 2015 5:53 pm

"Wie sie wünschen, ich werde meinerseits alles veranlassen um die Rettung ihrer Leute voranzutreiben."
Antwortete der junge Garcia auf den Funkspruch der Laaren.
"Schließen sie die Lucken von Hangar 2, und starten sie die Atmosphären-Protokolle für Hangar 2. Lassen sie alle Transportschiffe sowie Jäger starten. Die Jägerpiloten sollen die Trümmer durchkämmen, und die Transporter alle Überlebenden an Hangar 2 Abliefern. Beordern sie einen Offiziers-Stab um die Operation mit den Invitusianern zu organisieren."
Wieder Über Funk:
"Wir starten nun Schiffe für die Rettungsoperation, in Kürze werden sich einige meiner Offiziere mit ihnen in Kontakt setzen um die ganze Operation effizienter zu gestallten, eine Frage müssen sie mir dann nur noch beantworten, hielten sich ebenfalls freie Menschen in diesem Sektor auf?"

Noch während Garcia mit der Laaren sprach starteten bereits die ersten Jäger von der Hercules und begannen die Trümmer anzufliegen.
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Wed Jan 21, 2015 10:00 am

Re: Eclipsis-Vorfall / CEO 1096

by Cheater » Wed Feb 11, 2015 11:25 am

"Ich danke ihnen, Conter Obsidian Garcia.
Wir wissen von keinerlei Aktivitäten von freien Menschen in diesem System.
Deshalb sollten sie sehr vorsichtig sein bei allen Menschen, die sie da draußen bergen.
"
Einige Stunden vergingen, in denen die Hercules und die Laaren viele Überlebende aufnahmen und medizinisch versorgten.
Nachdem fast alle Lebenszeichen geboren waren, bekam Raja Geral auch erste Meldungen der Schiffsärzte, die von Schockzuständen, Panik und einigen merkwürdigen physiologischen Veränderungen berichteten.
Sehr bald sollte eine Vernehmung der wenigen Invitusianer durchgeführt werden, die man noch für zurechnungsfähig hielt.
Besorgt von diesen Neuigkeiten, wandte sich die Ship Operator wieder an Garcia.
"Können sie mir bereits den Zustand der Überlebenden mitteilen?
Bei uns sind sie körperlich in fragwürdigem, seelisch in sehr schlechtem Zustand.
"
Erneut vergingen einige Sekunden.
"Außerdem bin ich inzwischen schlauer geworden, was die Sensordaten der Laaren angeht.
Wir haben unsere restlichen Schiffe orten können, aber sie bewegen sich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und scheinen überdies noch schwer beschädigt zu sein.
"
Raja Geral wirke ruhig und Gelassen im Funkverkehr, aber trotzdem konnte sie die Sorge, die in ihr steckte, nicht vollständig verstecken.
"Wir werden unsere Leute nicht im Stich lassen -ich werde meinen Vater nicht im Stich lassen-, aber wir müssen vorsichtig sein; irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und das spüre ich auch bei der Laaren!
Ich übermittle ihnen die aktuelle Position unserer Schiffe mitsamt ihres Geschwindigkeitsvektors, bei einer Entfernung von 1020 Lichtjahren mit einer Geschwindigkeit von über 90 Lichtjahren pro Stunde.
Nachdem wir die restlichen Überlebenden geborgen haben, werden sie uns dann auch weiterhin helfen und unsere Flotte verfolgen, vorausgesetzt, sie erreichen die dafür nötige Geschwindigkeit?
Ich habe vollstes Verständnis, wenn sie einfach nur die Überlebenden abliefern wollen, aber dann bitte ich sie, sie direkt zur Artemis-Station oder bis nach Amphitrite zu bringen.
Ship Operator Geral ende.
"
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Tue Sep 02, 2014 5:05 pm

Re: Eclipsis-Vorfall [CEO 1096]

by Seejn » Mon May 11, 2015 7:05 pm

Aaron Garcia: "Ersten berichten zufolge scheint es bei unseren Überlebenden wohl auch nicht viel besser aus zu sehen als bei ihren. Sie scheinen jedoch Stabil."
Die Hercules nahm derweil die letzten ihrer Fähren wieder auf, und auf der CIC begann man die Sensordaten welche von der Laaren übermittelt wurden auszuwerten.
Garcia: "Wir haben Kurs gesetzt, und die Sprünge sind berechnet. Hochrechnungen zufolge müssten wir sie in etwa einem Tag abfangen können" (*Aaron spricht von Pullesianischen Standard Tagen, welche ungefähr 32 Stunden dauern)
"Ich möchte unsere Aggregate nur ungern unnötig belasten, aber sie sprachen von unguten gefühlen aus der Laaren. Wenn Pullesianische Operatoren von sowas sprechen ist das meist ein Indiz dafür man man sich beeilen sollte, wenn sie möchten kann ich anweisen die Aggregate zu übersteuern, dann sollten wir sie bereits in der hälfte der Zeit einhohlen können."
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Wed Jan 21, 2015 10:00 am

Der Aufbruch

by Cheater » Tue Feb 23, 2016 10:48 am

"In diesem Falle bitte ich sie um ihre Unterstützung.
Kaum ein anderes Schiff wird mit uns mithalten können und bei solch beunruhigenden Zeichen möchte ich die Laaren und ihre Crew ungerne alleine solch einer Gefahr aussetzen, solange es Unterstützung gibt.
Wir setzen nun den Abfangkurs zu der 3. Flotte.
Da wir unterwegs den Kontakt halten können, melden sie sich einfach, wenn sie oder ihr Schiff eine Pause von den Sprüngen brauchen.
Ship Operator Geral ende.
"
Die Laaren drehte sich nun ihrem neuen Kurs zu und wartete, bis die letzten Kleinstschiffe gelandet waren, dann aktivierte sie ihren Hyperantrieb und verschwand hinter Lichtkrümmungen, die das Schiff in einem Schwall aus allen Farben des Regenbogens verschwinden ließ.
"Behalten sie mit den Langstrecken-Sensoren unsere Flotte im Auge und melden sie jede Ungereimtheit oder Änderung, die ihnen auffällt. Ich konzentriere mich darauf, das Schiff exakt auf dem Kurs zu halten und die Energie zu verwalten, sonst kommen wir niemals in der kurzen Zeit dort an."
"Ma`am, die Sensoren melden, dass die Flotte in ihrer Geschwindigkeit leicht schwankt. Sie kann ihren Impuls aus unbekannten Gründen nicht gleichmäßig aufrecht erhalten."
"Sie reisen ja auch gar nicht per PD-ÜA, sondern nutzen eine sehr seltsame Form von Hyperraumtechnologie. Die Laaren gibt hier wirklich bedrohliche Daten von sich."
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Tue Sep 02, 2014 5:05 pm

Re: Eclipsis-Vorfall [CEO 1096]

by Seejn » Tue Feb 23, 2016 11:36 am

"Wie sie wünschen."
Aaron wandte sich der CIC Besatzung zu.
"Ich versetze hiermit das gesamte Schiff in Alarmbereitschaft, FTL Aggregate werden überladen, und wir stellen uns einem noch unbekannten feind"
"Sir Berechnungen für die erste Sprungsequenz sind durch"
"Hervorragend, bringen sie uns auf den Weg, der nächste Tag wird harte arbeit für uns!"
Die Hercules begann sich träge im Raum zu drehen, wie ein gewaltiger Backstein richtet sich dieses stählerne Monster für ihren neuen Kurs aus. Die Leere bebt, das Schiff wird schwer, der Raum und alles Licht um das Schiff herum beugt sich, bis einen Sekundenbruchteil später nur noch ein greller Blitz zu erkennen ist, und das Schiff in die Ferne verschwand.

16 Stunden später:
"Sir, wir hohlen auf, bei aktuellen Parametern sind wir nur noch wenige Sprünge vom Ziel entfernt."
"Hervorragend, dann neigt sich die Jagd einem Ende zu, geben sie den Schützen bescheid, sowie den Piloten, alle samt sollen sich bereithalten, wir könnten jeden Moment ins Gefecht eintreten."

"BiepBiepBiep"
"...Wie ist, ich kann sie kaum verstehen, bitte nennen sie mir ihre Position..."
"Sir, wir erhalten einen Notruf, nur wenige Lichtjahre von hier. Diese Leute brauchen dringend unsere Hilfe."
Garcia: "Das können wir uns nicht leisten, die Besatzung dieser Schiffe, wir können hier nicht die Verfolgung abbrechen, wir würden stunden verlieren...
Stellen sie einen Kanal zur Laaren her.
Laaren, hier spricht Garcia, wir erhielten so eben einen Notruf, nur wenige Lichtjahre entfernt. Unsere Aggregate sind nicht in der Laage jetzt noch einen Umweg einzulegen, wir würden Stunden verlieren, im besten Fall. Jedoch können wir auch nicht einfach den Notruf ignorieren."
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Wed Jan 21, 2015 10:00 am

Re: Eclipsis-Vorfall [CEO 1096]

by Cheater » Mon Feb 29, 2016 9:38 am

Raja Geral bekam es bei dem Funkspruch sofort mit einem Anflug von Ungeduld zu tun.
Sie überlegte kurz -ihre Miene war nach wie vor nicht zu lesen-, dann antwortete sie der Besatzung der Hercules.
"Das ist schlecht. Wir haben sie fast eingeholt."
Ihre Stimme klang ruhig und fast emotionslos.
"Verfolgen sie weiter unsere Flotte. Wir kümmern uns um den Notruf, denn wir verlieren wesentlich dadurch weniger Zeit als sie."
Die Laaren fiel aus dem Hyperraum und drehte sich ihrem neuen Kurs zu, woraufhin sie wieder in den weiten des Hyperraumes verschwand.
Nicht einmal 3 Minuten später traf die Laaren bei dem Ursprung des Notrufes ein.
Die vereinigten Invitusianer erheben sich in der Ahnengalaxie.

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